Unser Japan-Reisespezialist Henk-Jan Koopmans gestaltet Ihre Reise gerne 100% individuell
Dies ist die absolute Traumreise für Familien, die das Beste aus zwei Welten erleben möchten! Auf dieser einzigartigen dreiwöchigen Familienreise reisen Sie vom pulsierenden Südkorea ins faszinierende Japan. Schlendern Sie durch die hochmodernen Straßen Seouls, tauchen Sie in die Welt des K-Pop ein und entdecken Sie traditionelle Hanok-Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Anschließend fliegen Sie nach Japan weiter, wo das futuristische Tokio, die historische Pracht Kyotos und neugierige Hirsche in Nara auf Sie warten.
Sie reisen komfortabel mit dem blitzschnellen KTX und Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug), übernachten in einer stimmungsvollen Minshuku und probieren die köstlichsten lokalen Spezialitäten. Ob Ihre Kinder nun Anime, Gaming und K-Pop lieben oder einfach gern große Abenteuer erleben: Diese Reise bietet die perfekte Balance aus Kultur, Abenteuer, Erholung und wertvoller gemeinsamer Zeit. Eine abwechslungsreiche Kombinationsreise für Jung und Alt!
Dies ist die absolute Traumreise für Familien, die das Beste aus zwei Welten erleben möchten! Auf dieser einzigartigen dreiwöchigen Familienreise reisen Sie vom pulsierenden Südkorea ins faszinierende Japan. Schlendern Sie durch die hochmodernen Straßen Seouls, tauchen Sie in die Welt des K-Pop ein und entdecken Sie traditionelle Hanok-Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Anschließend fliegen Sie nach Japan weiter, wo das futuristische Tokio, die historische Pracht Kyotos und neugierige Hirsche in Nara auf Sie warten.
Sie reisen komfortabel mit dem blitzschnellen KTX und Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug), übernachten in einer stimmungsvollen Minshuku und probieren die köstlichsten lokalen Spezialitäten. Ob Ihre Kinder nun Anime, Gaming und K-Pop lieben oder einfach gern große Abenteuer erleben: Diese Reise bietet die perfekte Balance aus Kultur, Abenteuer, Erholung und wertvoller gemeinsamer Zeit. Eine abwechslungsreiche Kombinationsreise für Jung und Alt!
Tag 1: Ankunft in Seoul – Transfer zum Hotel
Tag 2: Seoul
Tag 3: Seoul / optional: Lotte World oder K-Pop-Ausflug
Tag 4: Seoul – KTX-Zug nach Gyeongju
Tag 5: Gyeongju – Golgulsa-Tempel (Tempelaufenthalt)
Tag 6: Golgulsa-Tempel – Gyeongju – KTX-Zug nach Busan
Tag 7: Busan
Tag 8: Busan
Tag 9: Busan – Flug nach Osaka (Japan) – Bus nach Kyoto
Tag 10: Kyoto
Tag 11: Kyoto / optional: Radfahren, Wandern oder Besuch des Ninja-Museums
Tag 12: Kyoto / optional: Tagesausflug nach Himeji oder Nara
Tag 13: Kyoto – Takayama
Tag 14: Takayama
Tag 15: Takayama – Matsumoto
Tag 16: Matsumoto – Kawaguchiko
Tag 17: Kawaguchiko
Tag 18: Kawaguchiko – Tokio
Tag 19: Tokio
Tag 20: Tokio / optional: Besuch von Nikko, Edo Wonderland, Disneyland Tokio und/oder DisneySea
Tag 21: Tokio – Abreise
Sie kommen am Flughafen von Seoul an, wo Ihr Fahrer in der Ankunftshalle auf Sie wartet. Die Fahrt zu Ihrem zentral gelegenen Hotel dauert etwa eine Stunde, je nach Verkehrslage. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.
Seoul ist eine riesige Stadt mit mehr als 10 Millionen Einwohnern. Lassen Sie sich davon jedoch nicht abschrecken! Selbst in Seoul gibt es Orte, an denen kein Mensch zu sehen ist. Der beeindruckende Han-Fluss durchquert die Stadt und fließt weiter nach Nordkorea. Nördlich des Han-Flusses finden Sie noch Teile der alten Stadtmauer, innerhalb derer sich das Zentrum Seouls befindet. Hier liegen das Rathaus, der berühmte Gyeongbokgung-Palast, der Changdeok-Palast mit seinen geheimen Gärten, traditionelle Hanok-Viertel und zahlreiche (Abend-)Märkte. Das schicke und trendige Viertel Gangnam – ja, genau, aus dem berühmten Popsong – befindet sich auf der Südseite des Flusses.
In den kommenden Tagen übernachten Sie im Viertel Myeongdong. Es ist ein etwas belebteres Viertel, eignet sich durch seine zentrale Lage jedoch hervorragend als Ausgangspunkt für den Besuch verschiedener Sehenswürdigkeiten der Stadt. Außerdem erhalten Sie hier am ersten Abend direkt einen guten Eindruck von Seoul! Besuchen Sie den Abendmarkt von Myeongdong oder suchen Sie sich ein Barbecue-Restaurant in den nahegelegenen Vierteln Euljiro oder Insadong. Diese Viertel sind gut zu Fuß erreichbar. Mit der T-Money-Karte, die im Hotel für Sie bereitliegt, können Sie außerdem problemlos das ausgezeichnete U-Bahn-Netz der Stadt nutzen.
Falls Sie ein Fan von Baseball sind, können Sie heute Abend auch auf eigene Faust ein Spiel besuchen. Baseball ist der Nationalsport Südkoreas. Während der Saison, in der Regel von März bis einschließlich Oktober, finden fast täglich Spiele statt, insbesondere von Dienstag bis Sonntag. Es ist ein besonderes Erlebnis mit einem begeisterten, anfeuernden Publikum und häufig auch Auftritten von Cheerleadern – und natürlich gibt es köstliche koreanische Snacks!
Im Jamsil Sports Complex in Seoul befindet sich das Jamsil Baseball Stadium, in dem unter anderem die Heimspiele der LG Twins und Doosan Bears ausgetragen werden. Je nach Spiel sind vor Ort möglicherweise noch Tickets erhältlich, eine Reservierung im Internet ist jedoch häufig empfehlenswert.
Heute steht Ihnen ein freier Tag zur Verfügung. Seoul hat unglaublich viel zu bieten, daher empfiehlt es sich, einen Plan zu machen, was Sie alles sehen möchten. Unterschätzen Sie die Größe der Stadt nicht: Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind Sie manchmal gut eine Stunde unterwegs, um von A nach B zu gelangen. Nachfolgend geben wir Ihnen gern einige Tipps für Sehenswürdigkeiten, die Sie bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.
Das U-Bahn-Netz von Seoul ist außerordentlich weitläufig und umfasst nicht weniger als 20 Linien, darunter Stadtbahn-, Vorort- und Expresslinien. Da der Verkehr in der Stadt sehr dicht sein kann, empfiehlt es sich, möglichst oft mit der U-Bahn zu fahren. Sie ist häufig die schnellste und zuverlässigste Möglichkeit, sich fortzubewegen.
Tempel und Gärten
Der Gyeongbokgung-Palast ist der größte, älteste und einst wichtigste Palast der Joseon-Dynastie. Er liegt im Norden Seouls und wurde 1394 im Auftrag des ersten Königs der Joseon-Dynastie erbaut. Während der japanischen Invasion brannte der Palast fast vollständig nieder und wurde erst 300 Jahre später wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau dauerte etwa drei Jahre. Damals bestand der Gyeongbokgung-Palast aus ungefähr 330 Gebäuden mit mehr als 5790 Räumen. Über das Palastgelände verteilt finden Sie schöne Gärten, Fischteiche sowie zahlreiche Pagoden und Pavillons. Wenn Sie den Gyeongbokgung-Palast besuchen möchten, empfehlen wir Ihnen, dies am Vormittag oder frühen Nachmittag zu tun, um den Wachwechsel mitzuerleben. Dieser traditionelle Wachwechsel findet hier bereits seit Jahrhunderten täglich statt*.
Anschließend empfiehlt sich ein Besuch des Folklore-Museums. Dieses moderne Museum erzählt die Geschichte Koreas zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert. Es bietet verschiedene großzügig gestaltete Ausstellungen; der Eintritt ist kostenlos. Das Folklore-Museum liegt neben dem Gelände des Gyeongbokgung-Palastes. In der Nähe des Gyeongbokgung-Palastes befindet sich der beeindruckende Changdeok-Palast, der zweitgrößte Palast Seouls. Der Palast wurde 1405 erbaut. Obwohl er kleiner ist als der Gyeongbokgung-Palast, diente er jahrhundertelang verschiedenen Dynastien als „Hauptpalast“. Besonders bemerkenswert sind die Geheimen Gärten hinter dem Palast. Dieser geheime Garten wurde für die verschiedenen Könige der Joseon-Dynastie angelegt und war ausschließlich ihnen zugänglich. In dem bewaldeten Garten befinden sich wunderschöne Lotusteiche und Pavillons. Die Geheimen Gärten können nur im Rahmen organisierter Führungen zu festgelegten Zeiten besichtigt werden; die Führungen finden auf Englisch statt. Da die Geheimen Gärten sehr beliebt sind, empfiehlt es sich, die Eintrittskarten im Voraus zu kaufen.
Alte Hanok-Viertel
Das Viertel Bukchon ist ein malerisches, traditionelles Viertel im Norden der Stadt. Es ist einer der beiden letzten Orte in Seoul, an denen noch alte Hanok-Häuser zu finden sind. Dabei handelt es sich um typische koreanische Häuser. Die Hanok-Häuser wurden aus Holz auf einem steinernen Fundament errichtet. Im Winter werden sie durch ein ausgeklügeltes System beheizt: Unter dem Haus wird im steinernen Fundament ein Feuer entfacht, und die Wärme wird durch Tunnel in die verschiedenen Räume geleitet. Dieses System wird auch Ondol genannt – eine Fußbodenheizung. Das Viertel wurde vor etwa 600 Jahren für Bewohner errichtet, die größtenteils in den Palästen und deren Umgebung arbeiteten. Heute lebt hier vor allem die wohlhabende Bevölkerung; Bukchon zählt zu den teuersten Vierteln Seouls. Viele Politiker haben sich hier niedergelassen. Das Viertel eignet sich wunderbar für einen Spaziergang, bei dem Sie sich in dem Gewirr der Gassen verlieren können.
Tipp! Wenn Sie Bukchon besuchen möchten, lohnt sich zunächst ein Besuch des Bukchon Traditional Culture Center. Dort erhalten Sie einen guten Eindruck davon, wie ein Hanok-Haus von innen aussieht. Im Informationszentrum finden Sie detaillierte Karten mit schönen Spazierwegen durch Bukchon. Regelmäßig finden hier Veranstaltungen zur Kulturgeschichte Koreas statt. Das Kulturzentrum liegt an der lebhaften Straße Gyedong-gil, der Hauptstraße von Bukchon. Hier finden Sie nette Restaurants, Streetfood-Stände, Boutiquen und Cafés.
Ein weniger bekanntes, aber ebenfalls sehr lohnenswertes Hanok-Viertel ist West Village. Dieses Viertel liegt westlich des Gyeongbokgung-Palastes. Obwohl es nur eine Straße von der belebten Hauptstraße entfernt ist, fühlen Sie sich hier wie in einer kleinen Oase der Ruhe. West Village besteht aus engen Gassen, die nur zu Fuß zugänglich sind. Im Frühling und Sommer sind die Gassen mit bunten Blumen geschmückt; sogar eine ganze Auswahl an Gemüse und Kräutern wird hier auf der Straße angebaut! Heute gibt es hier außerdem viele Cafés, Bäckereien, Speakeasys, Boutiquen und Kaffeeläden.
Im Viertel herrscht eine geheimnisvolle Atmosphäre. Das liegt daran, dass es an das Blaue Haus grenzt, in dem der amtierende Präsident wohnt. Von den Bergen aus wird das Viertel daher streng bewacht. Im Viertel selbst leben überwiegend ältere Bewohner, die Teil einer Gemeinschaft sind; über diese ist jedoch nur wenig bekannt. Auf den Straßen ist es still, und kaum ein Mensch ist zu sehen. Wenn Sie in West Village sind, sollten Sie auch unbedingt den Tongin-Markt besuchen. Dies ist einer der ältesten Märkte Seouls. Er wurde einst von der japanischen Gemeinschaft während der japanischen Besatzung gegründet. Was diesen Markt so einzigartig und „anders“ als die hunderten anderen Märkte Seouls macht, ist die Möglichkeit, hier mit alten koreanischen Münzen zu bezahlen. Das funktioniert folgendermaßen: Sie tauschen 5.000 Won gegen eine Sammlung alter koreanischer Münzen und eine Lunchbox ein. Mit diesen Münzen können Sie anschließend Speisen kaufen und Ihre Lunchbox füllen. Die meisten Streetfood-Gerichte kosten ein oder zwei Münzen, und das Angebot an koreanischen Spezialitäten ist groß! Empfehlenswert sind die knusprig frittierten Ddeokbokki (frittierte Reiskuchen mit einer scharfen Soße), die für diesen Markt charakteristisch sind. Probieren Sie auch unbedingt „Korean Fried Chicken“, Gimbap und frittiertes Gemüse. Wenn Sie möchten, können wir für Sie einen Ausflug organisieren, bei dem Sie mit einem englischsprachigen Guide auf kulinarische Entdeckungstour gehen. Auch bei unserer Fahrradtour besuchen Sie West Village. Geben Sie dies einfach Ihrem Reisespezialisten mit, wenn Sie Interesse haben.
Jahrhundertealte Märkte
Seoul hat unzählige Märkte, von groß bis klein. In jedem Viertel und jeder Gegend gibt es mindestens einen Markt. Der bekannteste Markt Seouls ist zweifellos der Gwangjang-Markt im angesagten Viertel Euljiro. Der Markt ist nicht besonders groß und sehr übersichtlich. Besonders der „Essensbereich“ erfreut sich großer Beliebtheit. Hier gibt es Hunderte von Ständen, an denen Sie köstlich essen und trinken können. Wie wäre es mit Pfannkuchen aus Mungbohnen (Bindae-tteok), gebratener Blutwurst, mit Kimchi gefüllten Teigtaschen (Kimchi Mandu) oder dem bekannten Bibimbap?
Ursprünglich war Euljiro ein raues, industriell geprägtes Viertel mit Ölfabriken, heruntergekommenen Metallwerkstätten, zahlreichen Neonlichtern und farbenfrohen Werbeschildern. Nachdem sich immer mehr lokale Künstler in dem erschwinglichen Viertel niedergelassen hatten, entwickelte sich sein Image in kurzer Zeit zu einem angesagten, modernen Viertel. Wenn Sie also auf dem Gwangjang-Markt sind, sollten Sie auch unbedingt dieses aufstrebende Viertel erkunden. Mit seinem alten industriellen Charakter und dem Zuzug von Künstlern und Kreativen ist Euljiro zu einem neuen Hotspot Seouls geworden. Das Viertel versetzt Sie zurück in die Industriejahre der 1970er – allerdings mit Hipster-Bars, winzigen koreanischen Restaurants, vor denen am Wochenende manchmal Schlangen stehen, Cocktail- und Weinbars, auffälligen Werbeschildern, Livemusik am Wochenende sowie zahlreichen modernen Geschäften und Kunstgalerien. Bei unserer Streetfood-Tour durch Euljiro führen wir Sie zu den ursprünglichen Orten dieses Viertels. Sie erfahren mehr über die Geschichte Euljiros – eines Ortes, dem Südkorea möglicherweise einen Teil seines wirtschaftlichen Erfolgs verdankt. Sie besuchen verschiedene Werkstätten und Koreas allerersten Elektromarkt. Anschließend kehren Sie in einer angesagten Kaffeebar ein und besuchen moderne Kunstgalerien, bevor Sie auf dem Gwangjang-Markt zu Mittag essen können. Wenn Sie sich dafür interessieren, geben Sie dies bitte Ihrem Reisespezialisten mit.
Weitere bekannte Märkte sind der Namdaemun-Markt, einer der ältesten und größten Märkte Seouls, nicht weit vom Viertel Myeongdong entfernt. Sind Sie auf der Suche nach originellen Gadgets, Socken oder anderen ausgefallenen Kleidungsstücken? Dann besuchen Sie den Dongdaemun-Markt – am besten am Abend, wenn der Markt erst richtig zum Leben erwacht.
Tipp! Entdecken Sie Seoul bei einem persönlichen und überraschenden Stadtrundgang durch die Augen eines Niederländers, der mit seiner koreanischen Frau dort lebt. Keine gewöhnlichen touristischen Höhepunkte, sondern überraschende Spaziergänge durch versteckte Gassen, lokale Märkte und Lokale, die nur kennt, wer wirklich hier lebt. Bei diesen Touren erfahren Sie, wie Vergangenheit und Gegenwart Koreas zusammenkommen, und erhalten einen einzigartigen Einblick in den Alltag der Einwohner Seouls. Mit Humor, Vertiefung und persönlichen Geschichten wird jeder Spaziergang zu einem besonderen Erlebnis!
Shopping
Eine der Lieblingsbeschäftigungen der Koreaner ist das Shoppen! Daher überrascht es nicht, dass es in Seoul zahlreiche Einkaufszentren gibt. Besonders gut einkaufen können Sie in den Vierteln Myeongdong und Gangnam. In Gangnam befindet sich sogar das größte unterirdische Einkaufszentrum Asiens! In der COEX Mall ist die Auswahl an Geschäften nahezu unendlich. Auch ein Besuch der berühmten Bibliothek mit Rolltreppe und des großen Food-Courts darf natürlich nicht fehlen. In Gangnam finden Sie außerdem viele kleine Boutiquen mit europäischen und koreanischen Marken. Für Souvenirs eignet sich das Viertel Insadong am besten – eine angenehme Gegend mit vielen kleinen Geschäften, Teehäusern, Barbecue-Restaurants und Cafés.
Weitere Viertel
Ein derzeit sehr angesagtes Viertel ist Seongsu-dong im Osten der Stadt. Das ehemalige Industriegebiet hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der neuen kreativen Hotspots Seouls entwickelt. Alte Fabrikgebäude wurden in Kaffeeröstereien sowie Concept- und Flagship-Stores umgewandelt. Es gibt viele kleine Boutiquen, wechselnde Pop-up-Stores, zahlreiche Bäckereien, stimmungsvolle Restaurants und Cafés, vor denen manchmal lange Schlangen auf einen Platz warten. Trotzdem herrscht hier eine angenehme, ruhige und großzügige Atmosphäre. Es macht Spaß, am Vormittag in aller Ruhe durch das Viertel zu schlendern.
* Zeiten des Wachwechsels am Gyeongbokgung-Palast:
10:00 und 14:00 Uhr: Zeremonie des Wachwechsels der königlichen Palastwache (Dauer: 20 Minuten)
11:00 und 13:00 Uhr: Vorführung des Wachdienstes (Dauer: 10 Minuten)
09:35 und 13:35 Uhr: Wachausbildung (Dauer: 15 Minuten)
Täglich außer dienstags
Lotte World
Heute können Sie Lotte World besuchen, einen der beliebtesten Themenparks und Unterhaltungskomplexe Südkoreas im Herzen Seouls. Der Park besteht aus zwei Hauptbereichen: dem überdachten Themenpark „Lotte World Adventure“ und dem Außenbereich „Magic Island“.
Der Park ist bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt und ganzjährig geöffnet. Hier finden Sie zahlreiche verschiedene Attraktionen wie Achterbahnen, Karussells, Dark Rides und allerlei Shows! Der Außenbereich Magic Island liegt an einem wunderschönen See und bietet unter anderem Wasserattraktionen. Eine der bekanntesten Attraktionen – für besonders Mutige – ist zweifellos der „Gyro Drop“, bei dem Sie aus schwindelerregender Höhe im freien Fall hinabstürzen. Zuvor genießen Sie einen atemberaubenden Blick über den Park!
K-Pop-Ausflug
Koreanischer K-Pop ist angesagt und in Europa beliebter denn je. So beliebt, dass inzwischen eigens K-Pop-Touren angeboten werden. Heute können Sie optional und gegen Aufpreis an einem abwechslungsreichen Ausflug teilnehmen und in die pulsierende Welt des K-Pop eintauchen.
Während dieses Ausflugs besuchen Sie verschiedene bekannte Orte in Seoul, die eine Rolle in der K-Pop- und Hallyu-Kultur spielen – der weltweiten Verbreitung koreanischer Popkultur, Musik, Filme und Mode. Zunächst besuchen Sie HiKR GROUND, einen interaktiven Ort, an dem Sie auf spielerische Weise K-Pop kennenlernen und selbst Inhalte erstellen können. Anschließend geht es zu Makestar / Nouer Entertainment, wo Sie einen Einblick in die Welt hinter den Künstlern erhalten und eine Nachricht oder einen Brief für Ihren Lieblingskünstler hinterlassen können.
Nach dem Mittagessen geht es weiter zur COEX Mall. Dort besuchen Sie die Starfield Library und haben Zeit, sich bei Ktown4u umzusehen, einer bekannten Adresse für K-Pop-Alben und Merchandise. Gegen 16:00 Uhr sind Sie wieder zurück im Hotel.
Nach dem Frühstück reisen Sie auf eigene Faust zum Bahnhof. Mit dem superschnellen KTX-Zug (Hochgeschwindigkeitszug) fahren Sie heute bequem und schnell in etwa 2,5 Stunden von Seoul nach Gyeongju. Selbstverständlich reservieren wir die erforderlichen Zugtickets und Sitzplätze für Sie. Bei Ihrer Ankunft in Gyeongju reisen Sie auf eigene Faust zu Ihrem Hotel. Der Bahnhof liegt etwa 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt; Sie erreichen es bequem mit dem Bus oder Taxi.
Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Die Stadt Gyeongju im Südosten der koreanischen Halbinsel wird nicht umsonst als Freilichtmuseum bezeichnet. Gyeongju, einst unter dem Namen Sorabeol bekannt, war die Hauptstadt des alten Silla-Reiches sowie des Vereinigten Silla-Reiches (57 v. Chr. – 935 n. Chr.). Nach dem Fall des glanzvollen Silla-Reiches im Jahr 935 erhielt die Stadt ihren heutigen Namen Gyeongju. Die Stadt gilt als Zentrum der buddhistischen Kultur in Südkorea. Noch heute ist sie reich an historischen Sehenswürdigkeiten, von denen sechs von der UNESCO als Welterbe anerkannt wurden.
Heute reisen Sie auf eigene Faust zum Golgulsa-Tempel, wo Sie an einem zweitägigen Tempelprogramm teilnehmen. Mit dem Bus oder Taxi erreichen Sie den Tempel in etwa einer halben Stunde. Der Golgulsa-Tempel gilt als Meisterwerk buddhistischer Kunst und Architektur. Er wurde während des goldenen Zeitalters der buddhistischen Kunst im Silla-Reich erbaut.
Das Tempelprogramm in Golgulsa beginnt um 14:00 Uhr. Sie können sich für die Teilnahme am Programm des Tempelaufenthalts anmelden. Während Ihres Aufenthalts erhalten Sie eine Einführung in die koreanische Kampfkunst „Seonmudo“ und lernen zu meditieren. Bei einer besonderen Teestunde können Sie einem der Mönche Fragen stellen, die sich seit mehreren Jahren dem Golgulsa-Tempel widmen.
Tempelprogramm in Golgulsa:
Beispiel für den strengen Tagesablauf während Ihres Aufenthalts im Golgulsa-Tempel:
Tag 1:
14:30–15:00 Uhr Check-in
15:00–16:00 Uhr Seonmudo-Vorführung (montags und dienstags nicht)
16:10–16:25 Uhr Orientierung und Einführung in die Tempel-Etikette und Seonmudo
16:30–17:40 Uhr Seonmudo-Training*
17:40–18:00 Uhr 108 Gebete
18:00–19:00 Uhr Abendessen (ausschließlich vegetarisch)
21:00 Uhr – Schlafenszeit
Tag 2:
05:00–05:30 Uhr Aufstehen
05:30–06:05 Uhr Morgengebete und Sitzmeditation
06:10–06:30 Uhr Gehmeditation
06:30–09:00 Uhr Frühstück
09:00–10:00 Uhr Seonmudo-Training
10:10–10:45 Uhr Morgengebete
10:50–11:15 Uhr Teestunde mit einem Mönch (am Wochenende nicht verfügbar)
11:40–12:00 Uhr Mittagessen
12:00 Uhr Check-out
* Das Seonmudo-Training kann recht intensiv sein. Die Einheit beginnt mit Meditation und Yogaübungen, gefolgt von aktiven Bewegungen aus der Kampfkunst. Sie können das Training jederzeit abbrechen, wenn Sie möchten. Bitte beachten Sie jedoch, dass es sich um eine anspruchsvolle Einheit handeln kann.
Die genannten Zeiten richten sich nach der Jahreszeit beziehungsweise dem Sonnenaufgang. Im Winter beginnt das Programm etwas später.
Wichtiger Hinweis
Nicht jeder Tempelaufenthalt in Korea ist gleich. Wir helfen Ihnen gern bei der Auswahl eines Aufenthalts, der zu Ihren Interessen und Reisewünschen passt.
Im Golgulsa-Tempel dreht sich alles um die koreanische Kampfkunst Seonmudo. Der zweitägige Aufenthalt ist vollständig darauf ausgerichtet. Während Ihres Aufenthalts lernen Sie diese traditionelle Kampfkunst kennen und sind eingeladen, an den Trainingseinheiten teilzunehmen. Der Tag beginnt früh mit Gebeten und einer meditativen Trainingseinheit. Anschließend folgt ein aktives Programm, bei dem Körper und Geist in Bewegung gebracht werden. Dieser Aufenthalt eignet sich daher besonders für Reisende, die gern aktiv sind und sich auf eine körperlich fordernde und intensive, zugleich besondere Erfahrung einlassen möchten.
Erwarten Sie während Ihres Tempelaufenthalts keinen Luxus! Obwohl wir bei der Buchung von einem Zimmer für zwei, drei oder vier Personen ausgehen, sind Verfügbarkeit und Belegung immer auf Anfrage. Auch wenn dies im Voraus nicht garantiert werden kann, bemühen wir uns um ein Zimmer für zwei Personen. Sollte dies nicht möglich sein, schlafen Sie in einem Schlafsaal (getrennt nach Männern und Frauen), auf einer dünnen Matte oder in einem Etagenbett. Ihre Präferenz können Sie angeben, sie kann jedoch nicht garantiert werden.
Möchten Sie mehr über die Erfahrungen unserer Kollegin Sarah mit dem Tempelaufenthalt erfahren? Ihr Fotoalbum finden Sie hier.
Nach dem eindrucksvollen Tempelaufenthalt checken Sie aus und reisen auf eigene Faust zurück nach Gyeongju. Dort steigen Sie in den KTX-Zug nach Busan. Bei Ihrer Ankunft in Busan fahren Sie auf eigene Faust mit der U-Bahn oder dem Taxi zu Ihrem Hotel. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.
Busan ist eine lebhafte und wohlhabende Stadt. Ihren Reichtum verdankt sie dem internationalen Schiffbau und dem großen Hafen. Busan entwickelte sich zur zweitgrößten Stadt Südkoreas. Sie sehen verschiedene Werften, auf denen riesige Schiffe gebaut werden, unter anderem von Hyundai. Ein lohnenswertes Ziel für heute ist der mystische Haedong-Yonggungsa-Tempel. Der Tempel wurde 1376 während der Goryeo-Dynastie von dem großen buddhistischen Lehrer Naong erbaut. Er liegt auf einer Felsklippe mit Blick auf das Meer.
Busan hat eine beeindruckende Skyline entlang der Promenade mit stilvollen Restaurants und einem schönen Strand. Besonders abends erwacht die Stadt zum Leben: Dann öffnen zahlreiche Streetfood-Stände und gute Restaurants mit Blick auf die im Lichterglanz erstrahlende Stadt.
Heute steht Ihnen ein freier Tag in Busan zur Verfügung. Hier gibt es viel zu erleben!
Das alte Busan
Wenn Sie das „alte“ Busan entdecken möchten, können Sie das Gamcheon Culture Village besuchen, das auch als „Machu Picchu von Busan“ bezeichnet wird. In dieser lebhaften Gemeinschaft finden Sie Häuser, die an den Berghang gebaut wurden. Gamcheon wurde Anfang der 1950er-Jahre von zahlreichen Kriegsflüchtlingen „gegründet“. Schon bald platzte das Viertel aus allen Nähten und nur wenige Jahre später war es als Slum von Busan bekannt. Trotz des wachsenden Wohlstands in Busan blieb Gamcheon in seiner Entwicklung zurück, und viele Menschen lebten weiterhin in Armut. 2009 beschloss die Regierung, dem Viertel eine umfassende Erneuerung zu geben. Die Häuser wurden renoviert und das gesamte Viertel in fröhlichen, leuchtenden Farben gestrichen. Heute ist Gamcheon ein sehr beliebtes Viertel mit zahlreichen Cafés, Geschäften und Galerien. Schlendern Sie durch die Gassen, die von den Bewohnern mit Wandmalereien geschmückt wurden, und werfen Sie einen Blick auf das Leben vor Ort. In verschiedenen Geschäften können Sie einen Stadtplan mit schönen Spazierwegen kaufen. An mehreren Stationen können Sie sich einen Stempel geben lassen – eine unterhaltsame Möglichkeit, das Viertel kennenzulernen.
Marktbesuch
Nicht weit von Gamcheon entfernt liegt das Viertel Nampo, eine belebte Gegend, die vor allem abends zum Leben erwacht. Besuchen Sie das Viertel wegen seines Streetfoods, seiner Bars und (Mode-)Geschäfte. In Nampo befindet sich außerdem der bekannte Jagalchi-Fischmarkt – ein absolutes Muss! Die ungewöhnlichsten Meerestiere schwimmen und treiben hier in bunten Plastikbecken und warten auf ihre Käufer. Seeananas und schwimmende Fische, die – anders lässt es sich kaum beschreiben – wie Penisse aussehen, gehören hier neben vielen Tintenfischarten, Kugelfischen und der kostbaren Abalone zu den Delikatessen. Sie und Ihre Kinder werden große Augen machen!
Haben Sie Appetit bekommen? Dann fahren Sie mit dem Aufzug in die zweite Etage, wo sich ein großer Food-Court befindet.
Skyline Luge Busan
Alternativ können Sie Skyline Luge Busan besuchen, das im Osiria-Komplex am Meer liegt. Mit einem Sessellift, dem Skyride, schweben Sie gemeinsam hinauf zum Startpunkt und werden dort mit einem herrlichen Blick über die Küste belohnt. Anschließend steigen Sie in Ihren eigenen wendigen Luge-Schlitten und sausen über kurvenreiche Strecken und Abfahrten 2,4 Kilometer hinunter. Jüngere Kinder können problemlos gemeinsam mit einem Elternteil in einem Schlitten fahren, während ältere Kinder die Rennstrecke selbstständig hinunterfahren können. Ein Erlebnis, das der ganzen Familie Freude bereiten kann.
Sandburgen am Strand bauen
Möchten Sie sich etwas erholen? Das ist an den weißen Sandstränden des Haeundae Beach möglich. Die Stadt liegt am Japanischen Meer und verfügt über einen breiten Sandstrand, an dem Sie im Sommer wunderbar entspannen können. Packen Sie einfach Ihre Handtücher ein und bauen Sie Sandburgen!
Heute steht Ihnen ein freier Tag in Busan zur Verfügung. Hier gibt es viel zu erleben!
Wenn Sie das „alte“ Busan entdecken möchten, können Sie das Gamcheon Culture Village besuchen, das auch als „Machu Picchu von Busan“ bezeichnet wird. In dieser lebhaften Gemeinschaft finden Sie Häuser, die an den Berghang gebaut wurden. Gamcheon wurde Anfang der 1950er-Jahre von zahlreichen Kriegsflüchtlingen „gegründet“. Schon bald platzte das Viertel aus allen Nähten und nur wenige Jahre später war es als Slum von Busan bekannt. Trotz des wachsenden Wohlstands in Busan blieb Gamcheon in seiner Entwicklung zurück, und viele Menschen lebten weiterhin in Armut. 2009 beschloss die Regierung, dem Viertel eine umfassende Erneuerung zu geben. Die Häuser wurden renoviert und das gesamte Viertel in fröhlichen, leuchtenden Farben gestrichen. Heute ist Gamcheon ein sehr beliebtes Viertel mit zahlreichen Cafés, Geschäften und Galerien. Schlendern Sie durch die Gassen, die von den Bewohnern mit Wandmalereien geschmückt wurden, und werfen Sie einen Blick auf das Leben vor Ort. In verschiedenen Geschäften können Sie einen Stadtplan mit schönen Spazierwegen kaufen. An mehreren Stationen können Sie sich einen Stempel geben lassen – eine unterhaltsame Möglichkeit, das Viertel kennenzulernen.
An den Hängen des Geumjeongsan-Gebirges liegt der Beomeosa-Tempel. Trotz der Hektik der Stadt herrscht hier eine ruhige und beschauliche Atmosphäre. Umgeben von Wäldern, einer wunderschönen Berglandschaft und verschiedenen Wanderwegen ist der Tempel ein beliebter Ort für viele Einwohner der Stadt, um zur Ruhe zu kommen. Der Beomeosa-Tempel gilt als kultureller Höhepunkt Busans. Er wurde im Jahr 678 während der Herrschaft von König Mun Mu aus der Silla-Dynastie vom großen Priester Ui Sang als einer von zehn Hwaeom-Tempeln Koreas erbaut. Zusammen mit Haeinsa und Tongdosa zählt der Beomeosa-Tempel zu den drei bedeutendsten Tempeln Koreas. Er beherbergt sowohl bedeutendes buddhistisches Kulturerbe als auch berühmte große Priester. So leitete beispielsweise Lama Dong San die buddhistische Reines-Land-Schule und war eine treibende Kraft des modernen Buddhismus in Korea.
Wenn Sie sich stärker für die dunkle Epoche der südkoreanischen Geschichte interessieren, können Sie den UN Memorial Cemetery besuchen. Hier werden Soldaten der Vereinten Nationen aus 16 Ländern geehrt, die während des Koreakriegs von 1950 bis 1953 ums Leben kamen. Für einen Nachmittag voller Kunst können Sie das Busan Museum of Art besuchen. Dort finden Sie in wechselnden Ausstellungen schöne Werke koreanischer Künstler.
Heute fliegen Sie nach Osaka in Japan. Je nach Abflugzeit haben Sie am Vormittag noch Gelegenheit, Busan weiter zu erkunden, bevor Sie zum Flughafen fahren.
Nach Ihrer Ankunft in Osaka reisen Sie mit dem Bus weiter nach Kyoto, der ehemaligen kaiserlichen Hauptstadt Japans. Kyoto beflügelt die Fantasie fast aller Japanreisenden. In dieser Stadt sind jahrhundertealte Traditionen zwischen den modernen Straßen noch immer spürbar. Während der Heian-Zeit entwickelte sich Kyoto zum Zentrum einer verfeinerten Hofkultur, deren strahlender Mittelpunkt der Kaiserpalast war. Hier entstanden Kunstformen wie das Nō-Theater, klassische Hofliteratur wie die Genji Monogatari und die Grundlagen der geheimnisvollen Geisha-Kultur.
In Kyoto finden Sie einige der bekanntesten Shinto-Schreine, buddhistischen Tempel und traditionellen japanischen Gärten des Landes. Die Stadt zählt mehr als zweitausend religiöse Bauwerke und ist damit ein wahres Freilichtmuseum der japanischen Kultur und Spiritualität. Bitte beachten Sie, dass sich Kyoto in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Reiseziel entwickelt hat und es an einigen Orten sehr voll sein kann. Dennoch bleibt die Stadt zweifellos eine der außergewöhnlichsten in Japan.
In den kommenden Tagen haben Sie Zeit, Kyoto auf eigene Faust zu erkunden. Wir geben Ihnen einige Tipps für schöne Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten, die Sie mit der ganzen Familie unternehmen beziehungsweise besichtigen können.
Suche nach Pokémon-Gullydeckeln
In der historischen Kulturstadt Kyoto können Sie sich auf die Suche nach den einzigartigen Poké Lids machen. In den Parks und Straßen der Stadt befinden sich fünf kunstvoll gestaltete Gullydeckel mit legendären und bekannten Pokémon wie Ho-Oh, Pichu und Cyndaquil. Die farbenfrohen Designs passen perfekt zur traditionellen Atmosphäre Kyotos und zeigen Hintergründe mit Kirschblüten, historischen Stadthäusern und japanischen Gärten. Die Suche nach diesen Deckeln führt Sie zu stimmungsvollen und weniger bekannten Orten der alten Hauptstadt.
Tempel und Gärten
Innerhalb der Stadtgrenzen finden Sie beispielsweise den Tōji, der für seine beeindruckende esoterische Kunst bekannt ist, sowie den Sanjūsangendō mit seinen 1001 lebensgroßen Statuen des Bodhisattvas des Mitgefühls, Kannon. Der Kiyomizu-dera ist ein wunderschöner Tempel auf einer großen hölzernen Terrasse mit Blick über die Stadt. Die kleinen Straßen rund um den Tempel sind voller kleiner Töpferläden, in denen Sie schöne Dinge kaufen können.
Entlang des Philosophenwegs, eines schönen Spazierwegs, der besonders während der Kirschblüte im Frühling reizvoll ist, finden Sie den Ginkakuji-Tempel, den Hōnen-in und den Nanzenji.
Im Westen der Stadt können Sie den wunderschönen Goldenen Pavillon des Kinkakuji bewundern. Seien Sie jedoch auf große Gruppen japanischer Schulklassen vorbereitet! Ebenfalls im Westen liegt der Ryōanji mit einem der wohl bekanntesten Zen-Gärten Japans. Diese Tempel in der Innenstadt lassen sich gut mit einem Besuch des Nijō-jō verbinden. Die zentral in Kyoto gelegene Burg stammt aus einer späteren Zeit, da sie erst Anfang des 17. Jahrhunderts vom ersten Tokugawa-Shōgun Ieyasu als Kyoter Außenstelle des damals in Edo ansässigen Shogunats erbaut wurde. Die zahlreichen, überwältigenden Kunstwerke in diesem Palast sollten unter anderem den Kaiserhof übertreffen. Dass die Sicherheit zur Zeit des Baus noch eine wichtige Rolle spielte, zeigt sich an den eigens eingebauten Böden, die beim Betreten knarren. Dies diente als Warnung vor möglichen Eindringlingen.
Gion
Die Geisha-Kultur, die ihren Ursprung im Viertel Gion östlich des Kamo-Flusses hat, regt die Fantasie vieler Menschen an. Wer durch enge Gassen wie Ponto-chō auf der Westseite spaziert oder über den kleinen Platz an der Tatsumi-Brücke schlendert, braucht nicht viel Fantasie, um sich frühere Zeiten vorzustellen, als diese Gegend von Geishas, Geschäftsleuten, Teehäusern und kleinen Theatern geprägt war. Wenn Sie am Ende des Tages, wenn die Dämmerung hereinbricht, durch Gion schlendern, können Sie noch immer einen kurzen Blick auf eine Geisha erhaschen, die zu einem Termin unterwegs ist. Leise klappert sie auf ihren hohen Holzsandalen so schnell wie möglich an Ihnen vorbei – eine märchenhafte Erscheinung in ihrer farbenfrohen, glänzenden Kleidung, mit dem weiß geschminkten Gesicht und dem hochgesteckten rabenschwarzen Haar … Wer sich für die Kunst der Geishas interessiert, kann im Gion Corner eine Vorstellung besuchen, die dort täglich für Besucher angeboten wird. Dabei werden die wichtigsten Fähigkeiten einer Geisha gezeigt: Teezeremonie, Tanz und Musik.
Shopping
Für alle, die eine Pause von den Tempeln brauchen, hat Kyoto noch viel mehr zu bieten. Die Stadt eignet sich hervorragend, um schöne Dinge einzukaufen. Es gibt Straßen voller Geschäfte, die Antiquitäten und Kunsthandwerk verkaufen, außerdem finden regelmäßig Flohmärkte auf den Tempelgeländen statt. Ein besonders schöner Kauf ist vielleicht ein gebrauchter Kimono; davon finden Sie für wenig Geld wunderschöne Exemplare. Auch Keramik und Kyō-ningyō (Puppen) sind schöne Souvenirs. Moderne Einkaufszentren konzentrieren sich rund um den Bahnhof Kawaramachi, mit den überdachten Ladenpassagen von Teramachi-dōri und Shinkyōgoku-dōri. Kleine Geschäfte mit auffälliger Kleidung wechseln sich hier mit Spielhallen ab, aus denen ohrenbetäubender Lärm dringt. Eine Seitenstraße der Teramachi-dōri führt zur lebhaften Nishikikōji-dōri, Kyotos berühmtem Lebensmittelmarkt. In der schmalen Straße werden alle erdenklichen Lebensmittel frisch angeboten. Entsprechend herrscht hier eine bunte Mischung aus Einheimischen, die ihre Einkäufe erledigen, und Touristen. Die Stände sind allesamt farbenfroh und kunstvoll gestaltet, und die Speisen werden möglichst ansprechend präsentiert.
Weniger bekannte Sehenswürdigkeiten außerhalb Kyotos
Einen schönen Tagesausflug können Sie beispielsweise in das Gebiet Fushimi südöstlich der Stadt unternehmen. Auch mit dem Fahrrad lässt sich die Gegend gut erkunden! Der Byōdō-in ist eine beeindruckende, im 11. Jahrhundert in Form eines Phönix erbaute Halle mit einer berühmten Amitabha-Buddha-Statue. Etwas näher liegt Daigoji, der Hauptsitz der bedeutenden Daigo-Schule des Shingon-Buddhismus. Das Kloster ist vor allem für seinen wunderschönen Garten und seine Pagode bekannt; Letztere soll das älteste Gebäude Kyotos sein. Der weitläufige Komplex hat jedoch noch viel mehr zu bieten. Neben dem umfangreichen unteren Bereich liegt ein zweiter Teil des Klosters, Kami Daigo, auf einem Hügel hinter dem Haupttempel. Ein etwa einstündiger Spaziergang führt durch einen schönen Wald hinauf. Zwischen Daigoji und der Stadt liegt der Shintō-Schrein Fushimi Inari Taisha. Dieses Heiligtum ist Inari gewidmet, dem Gott des Reises, der häufig in Gestalt eines Fuchses dargestellt wird. In einer Zeit, in der die japanische Bevölkerung für ihre Ernährung fast vollständig vom Reisanbau abhängig war, war dies eine besonders wichtige Gottheit. Die Größe des Heiligtums macht dies deutlich: Auf dem Berg Inari befinden sich nicht weniger als fünf verschiedene Schreine, die über Wege mit Hunderten von Torii, den traditionellen Shintō-Toren, erreichbar sind.
Miho Museum
Dieses wunderschöne Museum wurde von I. M. Pei entworfen und ist einen Besuch mehr als wert! Das Museum ist von Kyoto aus gut erreichbar: Mit dem Zug fahren Sie nur 13 Minuten vom JR-Bahnhof Kyoto zum JR-Bahnhof Ishiyama. Von dort sind es etwa 50 Minuten mit dem Bus. Weitere Informationen zum Miho Museum finden Sie unter: http://www.miho.or.jp/en/intro/history/
Tipp! Die Sagano Scenic Railway ist eine wunderbare Möglichkeit, die Ruhe und die schöne Natur im Westen Kyotos zu genießen. Dieser nostalgische Zug fährt am Hozu-Fluss entlang. Aus dem Zug haben Sie einen fantastischen Blick auf den Fluss und die Wälder von Arashiyama. Der Zug fährt einmal pro Stunde vom Bahnhof Sagano Torokko ab. Eine einfache Fahrt kostet 600 JPY. Die Fahrkarten können Sie am Bahnhof kaufen. Mittwochs sowie zwischen dem 30. Dezember und dem 28. Februar fährt der Zug nicht.
Kyoto ist für seine zahlreichen Schreine und Tempel bekannt, doch die Stadt hat noch viel mehr zu bieten. Kyoto ist von Bergen umgeben und verfügt über eine Fülle an Natur. Für aktive Kinder und junge Familien gibt es daher viel zu erleben. Ein Besuch der roten Torii-Tore von Fushimi Inari ist für viele Kinder ein absolutes Highlight. Hier können sie wunderbar herumrennen, Verstecken spielen und schon bald den Inari-Berg hinaufsteigen. Je höher Sie kommen, desto ruhiger wird es und desto beeindruckender ist die Aussicht.
Auch der zauberhafte Bambuswald von Arashiyama ist ein besonderes Erlebnis. Wenn eine sanfte Brise weht, hören Sie das betörende Geräusch der aneinander klopfenden Bambushalme. Der Wald lässt sich gut mit einem Besuch des Affenparks oder einer entspannten Bootsfahrt auf dem Fluss verbinden.
Beginnen Sie den Tag doch einmal im interaktiven Samurai- und Ninja-Museum, einem großen Favoriten bei jungen Reisenden. Bei einer kostenlosen englischsprachigen Führung erfahren Kinder mehr über die Welt der Samurai und Ninja. Außerdem können sie sich traditionelle Kleidung anziehen und an einem Ninja-Wurftraining oder sogar an einer kurzen Einführung in den Schwertkampf teilnehmen. Ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie.
Von Kyoto aus können Sie verschiedene schöne Tagesausflüge in die Umgebung unternehmen.
Himeji
In Himeji steht die berühmte Burg des Weißen Reihers, das am besten erhaltene Beispiel mittelalterlicher japanischer Festungsbaukunst. Im feudalen Japan kämpften lokale Kriegsherren mit ihren eigenen Armeen gegeneinander und ließen Burgen errichten, um ihre Macht zu festigen. Die meisten dieser Bauwerke verschwanden im Laufe der Zeit durch Kriege, Brände oder Abriss. Die Burg des Weißen Reihers bildet eine seltene Ausnahme. Ihr beeindruckender Hauptturm ragt noch immer majestätisch über die Wassergräben und Festungsmauern empor. Himeji ist einfach mit dem Zug erreichbar und auch mit dem Japan Rail Pass zugänglich.
Nara
Nara gilt als das Herz der ältesten japanischen Kultur. Als die Stadt im Jahr 710 gegründet wurde, war sie die erste, die offiziell zur Hauptstadt Japans erklärt wurde. In dieser Zeit wurde der Buddhismus aus China eingeführt, und die sechs Schulen von Nara entstanden. Diese Glaubensrichtungen errichteten weitläufige Tempelanlagen, von denen viele gut erhalten geblieben sind.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der beeindruckende Tōdaiji-Tempel, das größte Holzgebäude der Welt. Im Tempel steht eine sechzehn Meter hohe Bronzestatue des Buddha Roshana, die bis weit in das Dach hineinragt. Für viele Besucher ist dieser Tempel der Höhepunkt ihres Aufenthalts in Nara.
Darüber hinaus können Sie zahlreiche weitere bedeutende Tempel besichtigen, darunter den Hōryūji, eine nahezu vollständig erhaltene Tempelanlage aus dem Jahr 607, sowie den Kōfukuji, den Familientempel des einflussreichen Fujiwara-Clans. Auch der Kasuga-Taisha-Schrein, der den Clangöttern der Fujiwara gewidmet ist, zählt zu den wichtigsten Shintō-Schreinen Japans. Der Schrein liegt in der Nähe des Tōdaiji und ist von Hunderten Laternen umgeben.
Nara ist eine kompakte und angenehme Stadt, in der die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Vom JR- oder Kintetsu-Bahnhof gehen Sie in östlicher Richtung zum weitläufigen Nara-Park, in dem sich die wichtigsten Tempel befinden. Im Park leben zahme Hirsche, die sich frei zwischen den Besuchern bewegen und inzwischen untrennbar zum Stadtbild gehören.
Sie reisen weiter und kommen später am Tag in Takayama an. In Takayama lernen Sie eine der traditionellsten Städte Japans kennen. Obwohl Takayama in den vergangenen Jahrzehnten modernisiert wurde, sind viele ursprüngliche Gebäude gut erhalten geblieben. In einigen bewahrten Straßen der historischen Altstadt finden Sie alte Privathäuser, die heute als Geschäfte, Kunsthandwerksbetriebe oder kleine Museen genutzt werden. Außerdem können Sie noch immer einige authentische Sake-Brauereien besuchen, oft mit anschließender Verkostung.
Bitte beachten Sie, dass es tagsüber, insbesondere bis etwa 18:00 Uhr, im Zentrum sehr voll sein kann – vor allem wegen japanischer Touristen. Wenn Sie Ruhe suchen, können Sie stattdessen nach Ladenschluss einen Spaziergang unternehmen. Sobald die Geschäfte schließen, kehrt die Stille zurück, und Sie erleben Takayama von seiner stimmungsvollsten Seite.
Nördlich der Stadt liegt das ruhige Higashiyama-Tempelgebiet. Auf einem angenehmen Weg durch bewaldetes Gelände gelangen Sie von einem Tempel zum nächsten. Takayama ist kompakt und lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Sie können aber auch an einer der Verleihstationen in der Nähe des Bahnhofs ein Fahrrad mieten und die Umgebung entspannt entdecken.
Besuchen Sie am frühen Morgen unbedingt einen der täglichen Vormittagsmärkte von Takayama. Die Miyagawa- und Jinya-mae-Märkte erstrecken sich entlang des Miyagawa-Flusses, der mitten durch das Stadtzentrum fließt. Ab etwa acht Uhr morgens werden die Stände aufgebaut. Sie finden dort Imbissstände, lokale Produkte, Gebrauchsgegenstände und Souvenirs. Daraus entsteht eine lebhafte und gemütliche Mischung aus Einheimischen, die ihre täglichen Einkäufe erledigen, und Besuchern, die nach authentischen Besonderheiten suchen.
Später am Tag können Sie am Stadtrand das Hida Folk Village besuchen, ein großes Freilichtmuseum, das einfach mit dem Zug oder dem örtlichen Bus erreichbar ist. In diesem Museum wurden Dutzende traditionelle Bauernhöfe und Handwerkerhäuser aus der Region Hida zusammengetragen. Die Gebäude vermitteln einen guten Eindruck vom Landleben in dieser gebirgigen Region und sind eine interessante Ergänzung zu Ihrem Aufenthalt in Takayama. Sie können hier auch eine schöne Fahrradtour durch die Umgebung unternehmen.
Ihr nächstes Reiseziel ist Matsumoto. Die Stadt liegt am Fuß der beeindruckenden Japanischen Alpen und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge in Naturgebiete wie Kamikōchi oder das malerische Kiso-Tal.
Ein absolutes Muss in Matsumoto ist die imposante Burg Matsumoto, die wegen ihrer charakteristischen schwarzen Mauern auch als Burg der Schwarzen Krähe bekannt ist. Diese gut erhaltene Holzburg zählt zu den schönsten und vollständigsten Burgen Japans. Über steile Treppen erreichen Sie die Aussichtsplattform im sechsten Stock und werden dort mit einem beeindruckenden Blick über die Stadt und die umliegenden Bergketten belohnt. Der Weg zur Burg ist gut ausgeschildert und lässt sich problemlos auf eigene Faust bewältigen.
Nehmen Sie sich außerdem Zeit für einen Spaziergang durch das stimmungsvolle Viertel Nakamachi, das für seine historischen Lagerhäuser, kleinen Galerien, Cafés und Restaurants bekannt ist. Diese Gegend verbindet Kultur, Handwerk und Erholung auf angenehme Weise und bildet einen schönen Abschluss Ihres Tages in Matsumoto.
Mit dem Zug fahren Sie heute zum Kawaguchi-See, einem der fünf Seen am Fuß des Fuji. Diese Region, auch als Fujigoko bekannt, bildet eine wunderschöne Kulisse für aktive Ausflüge in der Natur. Mit einer Höhe von 3.776 Metern ist der Fuji der höchste und noch immer aktive Vulkan Japans – ein ikonisches Wahrzeichen, das die Fantasie anregt.
Den schönsten Blick auf den Fuji haben Sie am Nordufer des Kawaguchi-Sees. Im April sorgen die blühenden Kirschbäume für eine märchenhafte Landschaft, während Anfang November die Herbstfarben der Gegend eine besondere Stimmung verleihen. Bitte beachten Sie, dass sich der Berg manchmal auch hinter einer Wolkendecke verbirgt. Dadurch ist der Blick zwar unvorhersehbar, aber nicht weniger eindrucksvoll.
Für Japaner ist Fujigoko ein beliebtes Feriengebiet, in dem sie sich entspannen und aktiv sein können. Die Umgebung eignet sich hervorragend zum Wandern, Radfahren, Angeln und Campen. In den kälteren Monaten gibt es sogar Möglichkeiten für Wintersport. Die Kombination aus Natur, Ruhe und Berglandschaft macht die Region zu einem beliebten Zwischenstopp auf einer aktiven Rundreise durch Japan.
Eine schöne Möglichkeit, die Umgebung zu erkunden, ist eine Fahrradtour. Fahrräder können Sie beispielsweise bei Fujisan Bike mieten, nur eine Gehminute vom Bahnhof entfernt. Gegen Gebühr können Sie dort auch Ihr Gepäck vorübergehend aufbewahren oder bereits zu Ihrer nächsten Unterkunft weiterleiten lassen. Empfehlenswert ist außerdem eine Fahrt mit der Kachi-Kachi-Seilbahn. Sie bringt Sie zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, von dem Sie bei klarem Wetter einen beeindruckenden Panoramablick auf den Fuji und den Kawaguchi-See haben.
In Kawaguchiko können Sie problemlos selbst ein Fahrrad mieten und sich mit der Familie und einer Karte auf den Weg machen. Beim Radfahren genießen Sie herrliche Ausblicke auf die verschiedenen Fuji-Seen und fahren über bestens gepflegte Straßen. Der Verkehr ist hier gering und den Radfahrern gegenüber auffallend rücksichtsvoll, was das Radfahren in dieser Region besonders entspannt macht.
Es gibt mehrere ausgeschilderte Fahrradrouten, sodass Sie die Strecke an Ihre Kondition und Ihre Wünsche anpassen können. Sie können sich für eine Route über überwiegend flaches Gelände mit leichten Steigungen und kurvenreichen Abfahrten entscheiden, die für die meisten Freizeitradler geeignet ist. Wer eine größere Herausforderung sucht, findet auch längere oder anspruchsvollere Routen mit zusätzlichen Höhenunterschieden und ausgedehnteren Strecken durch die hügelige Landschaft rund um den Fuji.
Mit dem Bus reisen Sie zu Ihrem letzten Reiseziel: Tokio. In Tokio schlägt das letzte Kapitel der reichen japanischen Geschichte auf. Nachdem das Land Ende des 16. Jahrhunderts wiedervereinigt worden war, entwickelte sich das kleine Fischerdorf Edo zu einer lebhaften Hauptstadt. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Tokio zu einem pulsierenden Kulturzentrum, in dem futuristische Architektur und traditionelle Holztempel harmonisch nebeneinander bestehen. Jedes Viertel hat seine eigene Atmosphäre, seinen eigenen Rhythmus und Charakter, wodurch die Stadt wie ein Mosaik aus verschiedenen Stilen und Eindrücken wirkt.
Japan ist ein Land der Fantasie, und das spüren Sie in Tokio sofort, wo Themenwelten und Kreativität überall präsent sind. Neben Anime und Themenparks gibt es zahlreiche familienfreundliche Themencafés, die ganz bekannten Figuren gewidmet sind. Das bekannteste ist das Pokémon Café, in dem sich sowohl die Einrichtung als auch die Speisekarte um Pikachu und seine Freunde drehen. Empfehlenswert sind auch das fröhliche Kirby Café und die charmante Miffy Kitchen, wo unser eigenes Kaninchen Nijntje im japanischen Kimono Kuchen und Sandwiches ziert. Ein Vergnügen für Kinder und Eltern. Eine Reservierung wird dringend empfohlen.
Tokio steckt voller Orte, an denen Kinder große Augen bekommen und die Eltern oft mindestens genauso begeistert sind. Nachfolgend finden Sie einige Lieblingsorte, die Sie mit der ganzen Familie entdecken können.
Tokyo Skytree
Wo könnten Sie sich ein besseres Bild von dieser riesigen Metropole machen als vom höchsten Gebäude Japans? Mit dem rasend schnellen Aufzug fahren Sie nach oben und sehen, wie endlos Tokio ist. Tickets erhalten Sie vor Ort sowohl für die erste als auch für die zweite Aussichtsplattform.
Das Viertel Akihabara, ein Paradies für Games und Anime
Dies ist das Herz der japanischen Popkultur. Das Viertel ist eine farbenfrohe Welt voller Leuchtreklamen, Kostüme, Poster und fröhlicher Geräusche aus den Geschäften. Kinder, die Games, Manga oder Anime lieben, fühlen sich hier wie in einer Traumwelt. Spielen Sie an den berühmten Greifautomaten um Plüschtiere, versuchen Sie sich an einer Runde Dance Dance Revolution oder tauchen Sie in eine Retro-Spielhalle mit alten Spielekonsolen ein. Schauen Sie auch unbedingt in den Geschäften voller Pokémon-Schätze, One-Piece-Figuren und Studio-Ghibli-Souvenirs vorbei.
Meiji-Schrein
In einem großen grünen Stadtpark mitten in Tokio liegt der beeindruckende Meiji-Schrein. Dieser Schrein wurde zu Ehren der Seelen von Kaiser Meiji und Kaiserin Shōken errichtet. Im Jahr 1920 wurden sie hier symbolisch beigesetzt. Es ist eine wohltuende Abwechslung, dem Trubel der Stadt zu entfliehen und durch den ruhigen Wald zu spazieren, auch wenn Sie hier nie ganz allein sind. Der Meiji-Schrein genießt internationales Ansehen, ist aber trotz des Besucherandrangs unbedingt einen Besuch wert.
Das besondere TeamLab Planets
Im Viertel Toyosu befindet sich eines der überraschendsten Museen Japans für Familien. TeamLab Planets entführt die Besucher in eine Welt aus Wasser, Licht und Spiegeln. Kinder laufen barfuß durch knietiefe Wasserbecken, verirren sich in Räumen, die scheinbar kein Ende haben, und sehen, wie riesige Blumen um sie herum aufblühen. Ein einzigartiges Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.
Ginza und das Kaufhaus Mitsukoshi
Im schicken Viertel Ginza steht das luxuriöse Kaufhaus Mitsukoshi. Das Untergeschoss ist ein Paradies für Feinschmecker. Hier entdecken Sie Sushi, japanisches Gebäck, farbenfrohe Bentōs und zahlreiche Snacks, die sich bestens für den Verzehr in einem Park oder bei einem Picknick eignen. Für Kinder besonders schön: Lassen Sie sie etwas auswählen, das sie noch nie probiert haben.
Von Tokio aus können Sie bequem einige schöne Ausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternehmen. Diese Ausflüge sind nicht im Reisepreis enthalten, lassen sich aber problemlos auf eigene Faust organisieren.
Nikko
Etwa zwei Zugstunden von Tokio entfernt liegt die Bergstadt Nikko, ein besonderer Ort, an dem Natur und Geschichte zusammenkommen. Hier befindet sich eine der schönsten Tempelanlagen Japans: der farbenfrohe Tōshōgū-Schrein, der zu Ehren von Tokugawa Ieyasu, einem bedeutenden Anführer des 17. Jahrhunderts, errichtet wurde. Die reich verzierten Gebäude wirken beinahe märchenhaft und sind mit Drachen, Blumen und goldenen Details geschmückt. Die gesamte Anlage liegt inmitten eines zauberhaften Waldes mit hohen Zedern, plätschernden Bächen und Wasserfällen. Beim Spaziergang fühlt es sich an, als würden Sie durch einen magischen Wald wandeln.
Edo Wonderland
Möchten die Kinder etwas mehr Action? Dann lohnt sich ein Besuch von Edo Wonderland. In diesem Themenpark reist die ganze Familie in die Zeit der Samurai und Ninja zurück. Kinder können Bogenschießen, Shuriken werfen, traditionelle Kleidung anprobieren, Shows ansehen und sogar als Ninja durch ein spannendes Labyrinth schleichen.
Disneyland Tokio und DisneySea
Nur eine halbe Zugstunde vom Stadtzentrum entfernt liegen die beiden berühmten Disneyparks Japans. Für junge Disney-Fans ist dies ein besonderes Erlebnis. Die japanische Gestaltung dieser Themenparks macht den Besuch noch außergewöhnlicher. Alles ist bis ins kleinste Detail durchdacht, von den perfekt angelegten Gärten bis zu den kreativen Speisen, die Sie nirgendwo sonst finden. Dazu gehören beispielsweise fröhliche Dumplings in Form der grünen Figuren aus Toy Story oder Popcorn in Geschmacksrichtungen wie Sojasoße, Matcha und Karamell.
Beide Parks bieten eine magische Kombination aus Fahrgeschäften, Shows und Atmosphäre und eignen sich damit hervorragend für einen unterhaltsamen Familientag.
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