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Japan: Warum Sie die Feinschmeckerstadt Osaka nicht auslassen sollten

Für meine allererste Reise nach Japan bekam ich immer wieder denselben Rat: „Osaka? Dort müssen Sie nicht lange bleiben. Maximal eine Nacht ist mehr als genug!“ 

Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Im Gegenteil: Rückblickend war Osaka eine der schönsten Städte, die ich in Japan besucht habe. Tokio ist gigantisch und Kyoto wunderschön und traditionsreich, aber Osaka hat eine raue und energiegeladene Atmosphäre, die Sie sonst nirgendwo in Japan finden. Und das Essen … tja, davon träume ich noch immer. 

Geschrieben von Reisespezialistin Nina
Datum: 8.7.2026

Die kulinarische Hauptstadt Japans

Man kann unmöglich über Osaka sprechen, ohne mit dem Essen zu beginnen. Von den brutzelnden Takoyaki (Oktopusbällchen) auf der Straße bis zu den versteckten Izakaya (japanischen Kneipen) in schmalen Gassen. 

Seit der Edo-Zeit (1603–1867) wird Osaka „die Küche des Landes“ genannt. Da die Stadt über einen zentralen Hafen verfügte, schickten wohlhabende Händler aus ganz Japan ihre besten Zutaten – von Reis und Seetang bis hin zum frischesten Fisch – nach Osaka. Die lokalen Köche hatten somit jahrhundertelang Zugang zu den besten Produkten des Landes. Während Kyoto sich auf elegante kaiserliche Kleidung konzentrierte, investierte Osaka sein gesamtes Geld in gutes Essen. 

Mein Tipp! Buchen Sie eine Streetfood-Tour mit der Kochbuchautorin Yoko oder steigen Sie für eine kulinarische Fahrradtour aufs Rad. So können Sie Orte entdecken, die Sie als Tourist sonst nie betreten würden. 

Einzigartige Erlebnisse bei Ihrem Besuch in Osaka

Natürlich können Sie die Neonlichter von Dotonbori oder die Burg von Osaka besuchen (das würde ich auch unbedingt empfehlen!), doch Osaka hat einige verborgene Schätze zu bieten, an denen der durchschnittliche Tourist einfach vorbeiläuft. 

  • Auf dem Flohmarkt am Shitennō-ji stöbern
    Sind Sie am 21. oder 22. eines Monats in der Stadt? Dann lohnt sich ein Besuch des Shitennō-ji-Tempels. Zwischen 08:30 und 16:30 Uhr verwandelt sich das Gelände rund um den Shitennō-ji in einen lebhaften Flohmarkt. Hier finden Sie echte Vintage-Kimonos, antikes Geschirr und sogar Retro-Nintendo-Spiele. Zwischendurch können Sie an den örtlichen Marktständen leckere Snacks probieren. 

  • Teamlab Botanical Garden 
    In Tokio besucht jeder das Teamlab-Museum, doch Osaka hat etwas Einzigartiges zu bieten: einen botanischen Garten, der sich abends in ein Licht- und Klangkunstwerk verwandelt. Im Dunkeln zwischen den Kunstwerken hindurchzulaufen, ist ein besonderes Erlebnis.

    Mein Tipp! Kehren Sie vor oder nach dem Besuch des Botanical Garden im Sakura Coffee Nagai Park auf eine Tasse Tee und ein köstliches Gebäck ein. Reisen Sie im Winter? Dann bestellen Sie etwas mit Erdbeeren, denn dann haben sie Saison. 
  • Namba-Yasaka-Schrein
    Mitten in einer ruhigen Seitenstraße des hektischen Stadtteils Namba liegt einer der fotogensten, aber oft übersehenen Orte der Stadt: der Namba-Yasaka-Schrein.

    Sobald Sie durch das Tor gehen, stehen Sie einem zwölf Meter hohen Löwenkopf gegenüber. Mit seinem aufgerissenen Maul, messerscharfen Zähnen und durchdringenden Augen ist er ein spektakulärer Anblick.

    Dem örtlichen Glauben zufolge verschlingt das weit geöffnete Maul des Löwen alle bösen Geister und alles Pech, sodass für Sie nur noch Glück und Erfolg übrig bleiben.


Wie kommen Sie am einfachsten zwischen den verschiedenen kulinarischen Zielen und Sehenswürdigkeiten hin und her?

Das U-Bahn-System von Osaka ist hervorragend ausgebaut. Fast jeder Stadtteil, der für Touristen interessant ist, ist über die Midosuji-Linie (die rote U-Bahn-Linie) erreichbar. Sie durchquert die Stadt direkt und bringt Sie ohne Umsteigen von Umeda im Norden nach Dotonbori im Süden. 

Wenn Sie eine Reise mit DimSum Reisen buchen, erhalten Sie von uns eine wiederaufladbare IC-Karte, mit der Sie in ganz Japan (und somit auch in Osaka) unterwegs sein können. 

Wie lange sollten Sie in Osaka bleiben und wohin geht es danach?

Mein Rat: Bleiben Sie mindestens drei Nächte in Osaka. Für die Stadt selbst benötigen Sie zwei volle Tage, und die übrigen Tage können Sie ideal nutzen, um die Region von hier aus zu erkunden. Osaka liegt nämlich sehr zentral. 

Wohin geht es danach? Reisen Sie von Osaka weiter nach Kyoto zu den Tempeln oder nehmen Sie den Zug zum Mount Koya, um in einem buddhistischen Kloster zu übernachten. Sie können auch den Hochgeschwindigkeitszug nach Hiroshima nehmen und dort den Friedenspark und das Friedensmuseum besuchen. 

Sie können Osaka auch als letzten Stopp Ihrer Japanreise einplanen. Von Osaka gibt es nämlich einen Direktflug mit KLM nach Amsterdam. 

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