Unser Taiwan-Reisespezialist Henk-Jan Koopmans gestaltet Ihre Reise gerne 100% individuell
Mit dem Hochgeschwindigkeitszug durch Taiwan und Japan
Faszinierende Mischung aus Alt & Neu in Taipeh
Mobile Küchen auf den Nachtmärkten mit köstlichem Streetfood
Tainan, die älteste Stadt Taiwans, gegründet von den Niederländern
Viel moderne Kunst auf der Insel Naoshima in Japan
Übernachtung in einem Tempel auf dem Mt. Koya
Entspannt, komfortabel und umweltfreundlicher als das Fliegen. Zudem sehen Sie auch unterwegs mehr. Die Züge sind pünktlich, sauber und geräumig. Reisen mit dem Zug hat so viele Vorteile!
Taiwan ist etwas kleiner als die Niederlande, hat aber trotz des bergigen Innenlandes ein gut funktionierendes Schienennetz mit mehreren Hochgeschwindigkeitszügen. In zwei Stunden fahren Sie von Taipeh ins im Süden liegende Kaohsiung. Sie besuchen den Taroko-Nationalpark und die interessanten Städte Kaohsiung, Tainan und Taipeh, bevor Sie diese Insel für die japanische Insel Honshu verlassen.
Japanische Züge sind schnell und häufig und sind sauber und komfortabel. Große Bahnhöfe sind auf Englisch beschildert und Haltestellen bei Fernzügen werden auf Englisch angekündigt. Die größte Herausforderung beim Reisen mit dem Zug in Japan ist die Navigation durch die manchmal großen Bahnhöfe mit ihren zahlreichen Ausgängen.
Ihre Reise beginnt in Hiroshima, von wo aus Sie über Okayama die Fähre zur Insel Naoshima nehmen. Sobald Sie hier an Land gehen, scheint der Trubel der vergangenen Tage plötzlich sehr weit weg zu sein. Über die gesamte Insel verteilt finden Sie viele moderne Kunstwerke und Architektur sowie eines der besten Museen der Welt für zeitgenössische Kunst, das Chichu Art Museum. Natürlich dürfen Kyoto und Tokyo auf Ihrer Reise nicht fehlen, und unterwegs verbringen Sie eine Nacht bei den Mönchen auf Koya-san.
Schauen Sie sich unten die Ausflüge an und wählen Sie die aus, die Sie am meisten ansprechen. In einigen Orten besteht die Möglichkeit, ein komfortableres Hotel zu wählen. Unten finden Sie unsere Standard-Hotelauswahl (gute, kleine Mittelklassehotels an angenehmen Standorten, wo möglich) sowie die von uns ausgewählten Hotel-Upgrades mit den entsprechenden Mehrkosten.
Änderungen in der Route und der Anzahl der Tage sind selbstverständlich möglich. Wir gestalten Ihre Reise persönlich 100 % nach Ihren Vorstellungen!
Nachhaltiges Reisen in Japan: Wie machen wir das?
Mit dem Hochgeschwindigkeitszug durch Taiwan und Japan
Faszinierende Mischung aus Alt & Neu in Taipeh
Mobile Küchen auf den Nachtmärkten mit köstlichem Streetfood
Tainan, die älteste Stadt Taiwans, gegründet von den Niederländern
Viel moderne Kunst auf der Insel Naoshima in Japan
Übernachtung in einem Tempel auf dem Mt. Koya
Entspannt, komfortabel und umweltfreundlicher als das Fliegen. Zudem sehen Sie auch unterwegs mehr. Die Züge sind pünktlich, sauber und geräumig. Reisen mit dem Zug hat so viele Vorteile!
Taiwan ist etwas kleiner als die Niederlande, hat aber trotz des bergigen Innenlandes ein gut funktionierendes Schienennetz mit mehreren Hochgeschwindigkeitszügen. In zwei Stunden fahren Sie von Taipeh ins im Süden liegende Kaohsiung. Sie besuchen den Taroko-Nationalpark und die interessanten Städte Kaohsiung, Tainan und Taipeh, bevor Sie diese Insel für die japanische Insel Honshu verlassen.
Japanische Züge sind schnell und häufig und sind sauber und komfortabel. Große Bahnhöfe sind auf Englisch beschildert und Haltestellen bei Fernzügen werden auf Englisch angekündigt. Die größte Herausforderung beim Reisen mit dem Zug in Japan ist die Navigation durch die manchmal großen Bahnhöfe mit ihren zahlreichen Ausgängen.
Ihre Reise beginnt in Hiroshima, von wo aus Sie über Okayama die Fähre zur Insel Naoshima nehmen. Sobald Sie hier an Land gehen, scheint der Trubel der vergangenen Tage plötzlich sehr weit weg zu sein. Über die gesamte Insel verteilt finden Sie viele moderne Kunstwerke und Architektur sowie eines der besten Museen der Welt für zeitgenössische Kunst, das Chichu Art Museum. Natürlich dürfen Kyoto und Tokyo auf Ihrer Reise nicht fehlen, und unterwegs verbringen Sie eine Nacht bei den Mönchen auf Koya-san.
Schauen Sie sich unten die Ausflüge an und wählen Sie die aus, die Sie am meisten ansprechen. In einigen Orten besteht die Möglichkeit, ein komfortableres Hotel zu wählen. Unten finden Sie unsere Standard-Hotelauswahl (gute, kleine Mittelklassehotels an angenehmen Standorten, wo möglich) sowie die von uns ausgewählten Hotel-Upgrades mit den entsprechenden Mehrkosten.
Änderungen in der Route und der Anzahl der Tage sind selbstverständlich möglich. Wir gestalten Ihre Reise persönlich 100 % nach Ihren Vorstellungen!
Nachhaltiges Reisen in Japan: Wie machen wir das?
Tag 1: Ankunft Taipei
Tag 2: Taipei
Tag 3: Zug von Taipei nach Kenting über Kaohsiung
Tag 4: Kenting
Tag 5: Kenting - Kaohsiung
Tag 6: Kaohsiung - Donggang - Xiaoliuqu
Tag 7: Xiaoliuqu
Tag 8: Xiaoliuqu - Tainan
Tag 9: Tainan
Tag 10: Tainan - Sun Moon Lake
Tag 11: Sun Moon Lake - Taipei
Tag 12: Flug Taipei - Osaka
Tag 13: Osaka
Tag 14: Osaka - Kyoto
Tag 15: Kyoto
Tag 16: Kyoto / optional: Besuch in Himeji oder Nara
Tag 17: Kyoto - Nakatsugawa (Magome)
Tag 18: Wanderung Magome – Tsumago / Zugfahrt Nagiso – Matsumoto
Tag 19: Matsumoto
Tag 20: Matsumoto - Tokio
Tag 21: Tokio
Tag 22: Tokio / optional: Besuch in Nikko oder Kamakura
Tag 23: Abreise
Heute kommen Sie am internationalen Flughafen Taoyuan in Taipei an. Sie werden abgeholt und zu Ihrem Hotel im Stadtzentrum gebracht. Die besondere Mischung aus Tradition und Modernität macht Taipei zu einer Stadt mit vielen Facetten. Wo vor 300 Jahren noch weitläufige Reisfelder lagen, sehen Sie heute gläserne Wolkenkratzer, moderne Kaufhäuser und luxuriöse Apartmentkomplexe. Chice Restaurants, trendige Nachtclubs und angesagte Cafés finden Sie hier ebenfalls. Doch die traditionelle Kultur ist in Taipei nach wie vor präsent. Sie entdecken alte Tempel, lokale Nachtmärkte und authentische Kräuterläden. An den Tempeln werden von Jung und Alt zahlreiche Opfergaben dargebracht. In den Stadtparks wird abends leidenschaftlich von den Einheimischen getanzt.
Besuchen Sie am Abend unbedingt einen der lebhaften Nachtmärkte, für die Taipei bekannt ist. Der bekannteste und geschäftigsten ist der Shilin Nachtmarkt. Unternehmen Sie eine kulinarische Entdeckungsreise entlang der zahlreichen Stände mit authentischen Gerichten und genießen Sie die Vielfalt! Weitere interessante Nachtmärkte in Taipei sind der Raohe Nachtmarkt und der Ning Xia Nachtmarkt.
Einer der Höhepunkte der Stadt ist die Chiang Kai-Shek-Gedenkhalle; eines der imposantesten und bekanntesten Gebäude Taiwans. Sie wurde 1970 als Ehrung für den ehemaligen Präsidenten errichtet. Der komplexe Bau umfasst ein Denkmal, eine riesige Statue von Chiang Kai-Shek, einen wunderschönen Park, das nationale Theater und die nationale Konzertbühne sowie drei gigantische Pailou (traditionale chinesische Tore). Chiang Kai-Shek war der ehemalige Präsident der Republik China und wird als der Begründer des modernen Taiwan angesehen. Die 89 Stufen, die Sie zum Museum hinaufsteigen, stehen jeweils für ein Jahr im Leben von Chiang Kai-Shek. Jede Stunde können Sie in der Gedenkhalle die beeindruckende Wachablösungszeremonie beobachten. Hier erhalten Sie einen guten Einblick in die kulturelle und politische Geschichte Taiwans. Darüber hinaus ist es ein schöner Ort für einen ruhigen Spaziergang durch die schönen Gärten und Höfchen rund um die Gedenkhalle.
Die Longshan-Tempel sollten Sie ebenfalls nicht verpassen. Dieser Tempel vermittelt Ihnen einen schönen Eindruck vom spirituellen Leben der Taiwanesen. In diesem Tempel sind sowohl Elemente des Buddhismus als auch des Taoismus integriert, und die Einheimischen kommen hier in großer Zahl, um Opfergaben an die chinesische Göttin Guanyin zu bringen. Während eines schweren Bombardements im Zweiten Weltkrieg blieb sie als einzige der Tempel intakt, woraufhin ihr besondere Kräfte zugesprochen wurden.
Mit dem Hochgeschwindigkeitszug reisen Sie heute in etwa 1,5 Stunden nach Kaohsiung. Hier steigen Sie in den Bus um und fahren anschließend in 2 Stunden zum südlichsten Zipfel der Halbinsel.
Kenting ist vor allem bekannt für seine schönen weißen Sandstrände und den lebhaften Nachtmarkt. Aus diesem Grund ist es ein beliebter Badeort sowohl bei Taiwanern als auch bei ausländischen Reisenden. Das ganze Jahr über ist die Temperatur in Kenting und Umgebung sehr angenehm: meist zwischen 20 und 35 Grad. Die Strände von Kenting sind Teil des Kenting-Nationalparks. Der Nationalpark von Kenting ist über 30.000 Hektar groß und umfasst sowohl Land- als auch Meeresflächen. Bei Ihrem Hotel können Sie entspannt am Strand relaxen und es werden zahlreiche Wassersportaktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen und Surfen angeboten.
In der Forest Recreation Area finden Sie verschiedene Wälder und Parks, in denen Sie eine besondere Flora und Fauna entdecken können. Neben den silberweißen Stränden und dem azurblauen Meer besteht der Park auch aus idyllischen Fischerdörfern; zudem sind schöne Wander- und Radrouten ausgeschildert. Genießen Sie die eindrucksvolle Aussicht auf den Maobitou Rock („Katzennasen-Felsen“), der seinen Namen einem abgebrochenen Felsstück verdankt, das einer sitzenden Katze ähnelt.
Am Abend können Sie auf dem stimmungsvollen Nachtmarkt an der Kenting Street köstlich essen.
TIPP: Genießen Sie die frische Brise bei einer Fahrt mit dem Fahrrad oder Roller entlang der Südküste. Eine wunderschöne Route mit einigen knackigen Anstiegen und Abfahrten – berücksichtigen Sie dies bitte, wenn Sie sich für das Mieten eines Fahrrads entscheiden.
Sie kehren mit dem Bus nach Kaohsiung zurück.
Die zweitgrößte Stadt Taiwans, Kaohsiung, ist heute eine moderne Metropole mit breiten Straßen, Radwegen und gemütlichen Cafés. Sie bietet hervorragende Museen, die besten Jazzbars und hervorragende Restaurants. Schwingen Sie sich auf das Fahrrad, schlendern Sie um den Lotos-Teich (Lotus Pond) mit fast 20 verschiedenen Tempeln und genießen Sie Speisen sowie Getränke im Pier-2 Art District. Es wird Sie natürlich auch nicht überraschen, dass Sie das beste Streetfood auf einem der vielen Nachtmärkte finden.
Das Herz der Stadt bilden der lebendige Hafen und der Love River, wo Sie wunderbar am Wasser entlangspazieren oder radfahren können. Im Viertel rund um das Pier-2 Art Center erwacht der kreative Charakter von Kaohsiung zum Leben: Alte Lagerhallen haben hier Platz gemacht für Galerien, Cafés und Kunstinstallationen.
Ein Besuch des Lotos-Teichs darf keinesfalls fehlen. Hier finden Sie farbenfrohe Tempel und Pagoden, darunter die ikonischen Drachen- und Tiger-Pagoden, bei denen Sie nach der Tradition durch den Drachen hineingehen und durch den Tiger wieder herauskommen. Ein symbolischer Übergang von Unglück zu Glück.
Etwas außerhalb der Stadt liegt das Fo-Guang-Shan-Kloster, einer der größten buddhistischen Komplexe Asiens, in dem Ruhe und Spiritualität im Mittelpunkt stehen.
Sie reisen heute in Richtung des Hafens von Donggang, von wo aus es etwa zwanzig Minuten mit dem Schiff zur Insel Xiaoliuqiu ist. Auf der Insel angekommen, steht ein Roller für Sie bereit. Ein E-Bike ist eventuell auch eine Option; bedenken Sie jedoch, dass die Insel leicht hügelig ist. Das ist die einzige Möglichkeit, sich auf der kleinen Insel fortzubewegen – Autos sind nicht erlaubt! Ihr großes Gepäck wird zu Ihrer Unterkunft transportiert.
Xiaoliuqiu bietet wunderschöne Korallenriffe, tropische Fische und auch große Meeresschildkröten sind hier heimisch. Die Meeresschildkröten sind das ganze Jahr über anzutreffen; es ist der einzige Ort auf der Welt, an dem die Schildkröten nicht wandern! Sie ernähren sich von den Algen, die hier im Überfluss auf den Korallen wachsen – nur 5 Meter vom Strand entfernt!
Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können schnorcheln und sich auf die Suche nach diesen besonderen Meeresschildkröten machen.
Heute haben Sie einen freien Tag, um mit Ihrem kleinen Roller entspannt über die Insel zu fahren. Auf der Insel gibt es einiges zu sehen: Entdecken Sie beispielsweise all die wunderschönen Korallensandstrände. Fahren Sie von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt und genießen Sie die grün bewaldeten Berge sowie das kristallklare Meer. Sie können sich heute auch fürs Schnorcheln oder Tauchen entscheiden.
Ebenso haben Sie die Möglichkeit, verschiedene kurze Wanderungen zu unternehmen. Entlang der Hauptstraße der Insel liegen sechs verschiedene kurze Trails über Holzpfade durch die tropisch-grüne Umgebung. Hier wandern Sie an und durch verschiedene Felswände mit den schönsten Ausblicken auf die kleinen Buchten des Südchinesischen Meeres. Mit etwas Glück können Sie die Schildkröten sogar direkt vom Wanderweg aus erblicken. Am Beginn jedes Trails können Sie eine Stempelkarte kaufen, die Ihnen Zugang zu allen sechs Wanderungen gewährt.
Schließen Sie den Tag in einer der hippen Strandbars auf der Insel ab, wo Sie bei einem wunderschönen Sonnenuntergang fangfrische Meeresfrüchte genießen können.
Tipp: Probieren Sie die lokalen Biere Haigui und Captain – zwei einzigartige Craft-Biere, die exklusiv auf der Insel erhältlich sind.
Hinweis: Die Restaurants auf Xiaoliuqiu schließen relativ früh.
Sie nehmen heute Abschied von der wunderschönen Insel und den Meeresschildkröten. Sie fahren mit dem Boot zurück nach Donggang, von wo aus Sie weiter nach Tainan reisen.
Geschichte; getränkt und an der Südwestküste Taiwans gelegen, wird Tainan für seine alten Tempel und Festungen verehrt – es war unter der Qing-Dynastie über 200 Jahre lang bis 1887 sogar die Hauptstadt der Insel. Neben prächtigen Gebäuden und vielen Sehenswürdigkeiten ist Tainan die Heimat einiger der besten Gerichte, die Taiwan zu bieten hat. Probieren Sie hier beispielsweise die lokale Spezialität Tainans, Danzai-Nudeln, oder die südtaiwanische Spezialität Milchfisch.
Heute ist Tainan noch immer Taiwans „Tempelhauptstadt“, in der Sie über 500 Tempel in allen Formen und Größen finden. Ein schönes Exemplar ist etwa der älteste Konfuzius-Tempel Taiwans. Hier ist es gewöhnlich sehr ruhig, außer am 28. September. Das ist der Geburtstag von Konfuzius, und an diesem Tag – der auf der gesamten Insel als „Tag des Lehrers“ gefeiert wird – findet eine große Zeremonie mit Tanz und Musik statt.
Die vielleicht schönste und malerischste Straße in Tainan, die Shennong Street, war zur Zeit der Qing-Dynastie der Haupteingang der Flusshäfen und das belebteste Viertel der gesamten Stadt. Tainan ist bekannt für seine Kreativparks – Heimat von unabhängigen, originellen Geschäften, Essensständen, Pop-up-Kunstinstallationen und Wandgemälden. Der Blueprint Creative Park entstand, nachdem lokale Künstler den Wunsch geäußert hatten, irgendwo in Tainan legal Wände gestalten zu können. In Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern hat die Kommunalverwaltung alte Wohnheime der japanischen Regierung in einen Kulturpark verwandelt, woraus der besondere „Shabby Chic“-Look resultiert.
Auch von der kolonialen Geschichte ist in Tainan noch einiges zu sehen. Ab 1642 hatte die V.O.C. für kurze Zeit das Sagen in Taiwan, das damals noch Formosa genannt wurde. Diese lucrative Handelsstation wurde jedoch 1662 erneut von dem chinesischen Feldherrn Zheng Chenggong (Koxinga) erobert. Heutzutage sind die niederländischen Einflüsse in Tainan nach wie vor sichtbar. Besuchen Sie heute zum Beispiel das Fort Zeelandia und das Fort Providentia.
Tainan ist auch eine ideale Stadt, um sie mit dem Fahrrad zu erkunden. An verschiedenen Orten in der Stadt können Fahrräder gemietet werden, und am Nachmittag können Sie auf eigene Faust durch Tainan fahren. Halten Sie unterwegs unbedingt an mindestens einem der gemütlichen Restaurants, die Tainan zu bieten hat.
Sie setzen Ihre Reise heute weiter in Richtung Norden fort. Für viele Taiwaner ist der Sonne-Mond-See (Sun Moon Lake) der allerschönste Ort Taiwans. Tagsüber ist es hier recht belebt mit – vor allem taiwanischen – Tagestouristen, doch im Laufe des Nachmittags kehrt die Ruhe zurück und Sie können den smaragdgrünen Sonne-Mond-See in seiner vollen Pracht bewundern. Der See verdankt seinen Namen seiner Form: Der nördliche Teil ähnelt einer Sonne und der südliche Teil einer Sichel des Mondes.
Nach der Ankunft können Sie eine Bootsfahrt über den See machen oder sich kurz die Beine vertreten. Es gibt verschiedene Wanderwege entlang des Sees zu entdecken. So finden Sie in der näheren Umgebung beispielsweise die Ci-En-Pagode, die Chiang Kai-shek zum Gedenken an seine Mutter erbauen ließ. Von der Pagode aus genießen Sie einen herrlichen Ausblick über den Sonne-Mond-See und die hohen, grünen Berge, die den See umgeben.
Heute sind Sie vielleicht bereit, all Ihre Sinne von Osakas lebhaftem Dotonbori anregen zu lassen. In dieser schrillen Einkaufsstraße – geschmückt mit unzähligen Neonlichtern und Werbetafeln – finden Sie Spielhallen, alle Arten von Geschäften, Karaoke-Bars und Restaurants: ein überwältigendes Shopping-Viertel.
Werden Ihnen die vielen Eindrücke etwas zu viel? Dann biegt man einfach in eine der Seitenstraßen ab, wo man ruhig spazieren gehen, ein paar versteckte Tempel besichtigen und in einem kleinen Sushi-Restaurant etwas essen kann. Nach Sonnenuntergang ist das Treiben in Dotonbori noch lange nicht vorbei: Das Viertel verwandelt sich in eine blinkende Jahrmarktsattraktion und ein pulsierendes Ausgehviertel.
Vielleicht sind Sie aber auch neugierig auf das ruhigere, entspannte Osaka. Dann besuchen Sie den kleinen, aber beliebten Hozenji-Tempel, der für seine mit Moos bewachsene Statuen des Gottes Fudomyo bekannt ist. Es ist Brauch, etwas Wasser aus dem Brunnen über die Statue zu gießen. Hinter dem Tempel liegt die charmante Gasse Hozenji Yokocho – eine kurze Straße mit stimmungsvollen kleinen Bars und Restaurants. Auch der Sumiyoshi-Taisha-Schrein und der angrenzende Park sind ein schöner Ort für einen entspannten Spaziergang. Eine weitere Empfehlung ist der Kuromon-Ichiba-Markt voller regionaler Produkte und kleiner Essensstände zum Probieren lokaler Spezialitäten.
Ob Sie nun an einem Stand mit einem Yakitori-Spieß in der Hand stehen oder an einem gemütlichen Tisch in einer einladenden Izakaya sitzen: Essen in Osaka ist ein Fest für die Geschmacksnerven. Kein starr vorgegebenes Menü, sondern reine, zugängliche Gerichte mit Charakter.
TIPP: Eine Halbtags- (3 Stunden) oder Ganztagstour (6 Stunden) mit dem Fahrrad durch Osaka! Entdecken Sie die Perlen und Geheimnisse von Osaka zusammen mit einem Local, der Ihnen stolz seine Stadt zeigt.
Von Osaka aus erreichen Sie mit dem Zug in einer halben Stunde den Bahnhof Kyoto (Kyoto Station) – einen beeindruckenden und modernen Komplex, in dem man sich zwischen den vielen Geschäften, Ausgängen und Etagen leicht verlaufen kann. Lassen Sie sich von der modernen Architektur und dem Trubel rund um den Bahnhof nicht abschrecken, denn schon in kurzer Entfernung entdecken Sie reichlich traditionelle Schönheit.
Kyoto bietet alles, was das Herz eines Besuchers begehrt. Die Stadt zählt mehr als tausend Tempel und Heiligtümer, historische Gebäude und stimmungsvolle Viertel, wunderschöne Gärten sowie unzählige gemütliche Bars und Restaurants. Inmitten der modernen Stadt spüren und riechen Sie noch immer die lebendigen japanischen Traditionen. Kyoto bietet mehr Sehenswürdigkeiten, als Sie in wenigen Tagen besichtigen können, weshalb es ratsam ist, vorab gut zu planen, was Sie entdecken möchten.
Tempel und Gärten
Innerhalb der Stadtgrenzen finden Sie zum Beispiel die Tōji, bekannt für ihre wunderschöne esoterische Kunst, und die Sanjūsangen-dō mit den 1001 lebensgroßen Statuen der Bodhisattva des Mitgefühls, Kannon. Die Kiyōmizu-dera ist ein wunderschöner Tempel, der auf einer großen Holzplattform erbaut wurde und über die Stadt blickt. Die kleinen Gassen darum herum sind voll mit kleinen Töpfergeschäften, in denen Sie viele schöne Dinge kaufen können. Entlang des Philosophenweges, einem schönen Wanderweg, besonders während der Kirschblüte im Frühjahr, finden Sie den Ginkaku-ji Tempel, die Hōnen-in und Nanzen-ji. Im Westen der Stadt können Sie das atemberaubende Goldene Pavillon des Kinkaku-ji bewundern (aber seien Sie auf die Ströme japanischer Schulklassen vorbereitet!). Im Westen liegt auch der Ryōan-ji, vielleicht mit dem bekanntesten Zen-Garten Japans. Diese Tempel in der Innenstadt lassen sich gut mit einem Besuch des Nijō-Jō kombinieren. Dieses zentral in Kyoto gelegene Schloss stammt aus einer späteren Periode, da es erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts von dem ersten Tokugawa-Shōgun Ieyasu erbaut wurde, als Dependance des zu dieser Zeit in Edo ansässigen Shōgunats. Die vielen, atemberaubenden Kunstwerke, die in diesem Palast zu finden sind, sollten auch dazu dienen, das Kaiserhaus in den Schatten zu stellen. Dass Sicherheit zur Zeit des Baus noch ein wichtiges Anliegen war, zeigt sich daran, dass spezielle Böden angebracht wurden, die knacken, wenn man darauf tritt; dies als Warnung vor möglichen Eindringlingen.
Gion
Wenn Sie die Kamo und die Richtung Higashiyama überqueren, entdecken Sie eine Stadt, die nahtlos mit den gängigen Bildern über das alte Japan verbunden ist. Hier finden Sie das Viertel Gion – das älteste erhaltene Ausgeh- und Geisha-Viertel Japans. Obwohl Neon und Beton, Diskotheken und Restaurants mit Bühnenshows gnadenlos aufgerückt sind und das Erscheinungsbild des Viertels irreparabel verändert haben, benötigt man nicht viel Fantasie, um sich frühere Zeiten vorzustellen, als dies die Umgebung von Geishas, Geschäftsleuten, Chaya (Teehäusern), Machiya (Rendezvoushäusern) und Ryokan (Herbergen) war. Wenn Sie gegen Abend, wenn die Dämmerung einbricht, durch Gion schlendern, können Sie vielleicht noch einen Blick auf eine Geisha erhaschen, die auf dem Weg zu einem Termin ist. Leise klappert sie so schnell sie kann auf ihren hohen Holzschuhen vorbei, ein märchenhaftes Erscheinungsbild in ihrem bunten, glänzenden Kleid, mit ihrem weiß geschminkten Gesicht und hochgestecktem, rabenschwarzem Haar… Wer an der Kunst der Geishas interessiert ist, kann eine Vorstellung im Gion Corner besuchen, wo täglich eine (Touristen-)Vorstellung stattfindet. Die wichtigsten Fähigkeiten der Geisha werden hier gezeigt; die Teezeremonie, Tanz und Musik.
Einkaufen
Für Menschen, die von Tempeln erschöpft sind, hat Kyoto noch viel mehr zu bieten. Es ist der beste Ort, um schöne Dinge zu shoppen. Es gibt Straßen voller Geschäfte, die Antiquitäten und handwerkliche Waren verkaufen, und regelmäßig werden auch Flohmärkte auf den Tempelgeländen organisiert. Eines der schönsten Dinge, die man kaufen kann, ist vielleicht ein Second-Hand-Kimono; davon finden sich für wenig Geld wunderschöne Exemplare. Aber auch Keramiken und kyō-ningyō ( Puppen) sind schöne Souvenirs. Moderne Einkaufszentren konzentrieren sich rund um den Kwaramachi-Bahnhof, mit den überdachten Arkaden von Teramachi-dori und Shinkyogoku-dori; spezielle Geschäfte mit auffälliger Kleidung wechseln sich hier mit Spielhallen ab, aus denen ohrenbetäubender Lärm dringt. Eine Seitenstraße von Teramachi-dori führt zur lebhaften Nishikikoji-dori, dem berühmten Lebensmittelmarkt von Kyoto. In der engen Gasse wird alles denkbare Essen frisch angeboten, und es herrscht eine angenehme Mischung aus Einheimischen, die hier ihre Einkäufe erledigen, und Touristen. Die Stände sind alle farbenfroh und kunstvoll, mit den Speisen so ansprechend wie möglich präsentiert.
Tip: Die Sagano Scenic Railway ist eine großartige Möglichkeit, die Ruhe und die schöne Natur im Westen von Kyoto zu genießen. Diese alte Dampfeisenbahn fährt entlang des Hozu-Flusses und von der Bahn aus haben Sie einen fantastischen Blick auf den Fluss und die Wälder bei Arashiyama. Die Bahn fährt einmal pro Stunde ab dem Sagano Torokko Station und eine Fahrt kostet 600 JPY für eine einfache Strecke. Das Ticket können Sie am Bahnhof kaufen. Die Bahn fährt mittwochs und nicht zwischen dem 30. Dezember und dem 28. Februar.
Es gibt noch viel in der Stadt Kyoto zu sehen, aber heute können Sie auch einen Tagesausflug nach Himeji oder Nara unternehmen.
Himeji
Himeji wird auch als das Weiße Reiger Schloss bezeichnet und ist mit dem Zug von Kyoto aus erreichbar. Dieses Schloss ist das schönste Beispiel mittelalterlicher Festungsbaukunst, das heutzutage noch in Japan zu finden ist. Lokale Daimyō (Kriegsherren, wörtlich „großer Name“) kämpften früher mit ihren eigenen Armeen gegeneinander und ließen überall in den von ihnen eroberten Gebieten Schlösser bauen, um so ihre Macht zu konsolidieren. Inzwischen sind die meisten dieser Bauten verschwunden, verloren durch Kriege, Brände oder einfach abgerissen. Der charakteristische Donjon (Zentralwachturm) des Weißen Reiger Schlosses steht jedoch majestätisch zwischen Gräben und Festungsmauern.
Nara
Nara ist eine kleine Stadt, gelegen im Zentrum der ältesten japanischen Kultur. Von den frühen Kaisern wurden in diesem Gebiet verschiedene Städte gegründet, aber als Nara im Jahr 710 erbaut wurde, war es die erste Stadt, die wirklich mit dem Prädikat „Hauptstadt“ bezeichnet werden konnte. In dieser Zeit wurde der Buddhismus aus China nach Japan eingeführt, bekannt als die Sechs Nara-Schulen. Diese Sekten errichteten mächtige Tempelkomplexe in dieser neuen Hauptstadt, von denen viele gut erhalten geblieben sind. Der bekannteste ist zweifellos der riesige Tōdai-ji Tempel, das größte Holzgebäude der Welt. Der Tempel beherbergt eine sechzehn Meter hohe bronzene Statue des Buddha Roshana. Aber es gibt noch viele weitere Tempel in Nara zu besichtigen, die wichtig für die frühe Periode der japanischen buddhistischen Kunst sind, wie beispielsweise die Hōryū-ji, ein großes, aus dem Jahr 607 stammendes Tempelkomplex, das in nahezu perfektem Zustand erhalten ist, oder der Familientempel des Fujiwara-Clans, Kōfuku-ji. Ein Institut, das ebenfalls eng mit den Fujiwara verbunden war, ist der Kasuga Taisha Schrein, wo die Clan-Götter dieser Familie verehrt wurden. Er ist im Laufe der Jahrhunderte zu einem der wichtigsten Shinto-Schreine des Landes geworden. Der Schrein ist umgeben von Hunderten von Laternen und liegt in der Nähe des Tōdai-ji Tempels. Nara ist eine angenehme Stadt, in der die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Vom JR- oder Kintetsu-Bahnhof gehen Sie Richtung Osten zum Nara Park, wo die wichtigsten Tempel zu finden sind. Der Park wird von zahmen Rehen bewohnt, die – angelockt von Schulkindern mit Keksen – nie weit von den touristischen Attraktionen entfernt sind. Südaus Kintetsu Bahnhof liegt das alte Viertel Nara-machi, in dem noch einige alte Häuser zu sehen sind.
Mit dem Zug reisen Sie in etwa 2 Stunden von Kyoto zum Bahnhof Nakatsugawa in den Japanischen Alpen. Achten Sie darauf, hier nicht zu früh einzutreffen, da die Wanderung von Magome nach Tsumago erst morgen beginnt.
Der Nakasendo Trail (wörtlich übersetzt „Zentraler Bergweg“) ist die historische Route, die Tokio und Kyoto während der Edo-Zeit miteinander verband. Der Abschnitt des Weges, der sich durch das Kiso-Tal schlängelt, führt durch zwei außergewöhnlich schöne und bestens erhaltene alte japanische Städte – Magome und Tsumago.
Ihre Wanderung beginnt in Magome, einem wunderschön erhaltenen alten Dorf mit einer Reihe restaurierter Häuser entlang der Hauptstraße – was, gelinde gesagt, äußerst fotogen ist.
Beim Besucherzentrum (Tourism Centre) können Sie (bis spätestens 11:30 Uhr) Ihr Gepäck abgeben, das gegen eine geringe Gebühr nach Tsumago weitergeleitet wird. Bitte beachten Sie, dass dieser Service nur von Mitte März bis Ende November (den wärmeren Monaten des Jahres in Japan) verfügbar ist.
Die Wanderung ist relativ einfach: Die 8 km mit nur geringen Höhenunterschieden sollten etwa 3 bis 4 Stunden dauern. Unterwegs gibt es eine charmante Teehaus-Raststätte sowie öffentliche Toiletten, sodass reichlich Möglichkeiten für eine Pause vorhanden sind. Tsumago ist wunderschön gelegen, entlang eines gewundenen Kopfsteinpflasterpfades mit herrlichen kleinen Lokalen, Snacks und Souvenirläden.
Hier holen Sie zunächst Ihr Gepäck ab, bevor Sie mit dem Bus oder Taxi zum Bahnhof Nagiso fahren und in den Zug nach Matsumoto steigen. Dies ist eine Fahrt von 1 bis 2 Stunden.
Obwohl dieser Abschnitt des Weges das ganze Jahr über begangen werden kann, sind der Frühling und der Herbst die besten Zeiten. Nicht nur die Temperaturen sind dann mild, auch die Kirschblüten oder das leuchtende Herbstlaub mit den orangenen Kaki-Früchten, die unter den Dachvorsprüngen zum Trocknen hängen, lassen sich bewundern. Im Sommer können die Temperaturen auf über 30 Grad Celsius steigen; sorgen Sie in diesem Fall dafür, dass Sie ausreichend Wasser und Sonnenschutzmittel mitnehmen.
Diese herrliche, kleine und übersichtliche Stadt liegt mitten in den Japanischen Alpen. Ein absolutes Must-see in Matsumoto ist die Burg Matsumoto (Matsumoto Castle), wegen ihrer schwarzen Wände auch bekannt als die Krähenburg. Sie ist eine der am vollständigsten erhaltenen und schönsten Holzburgen Japans. Die Burg ist gut besucht, aber definitiv einen Besuch wert. Steigen Sie im Inneren der Burg hinauf zum Aussichtsdeck auf der sechsten Etage; hier haben Sie einen eindrucksvollen Blick über die Umgebung und bei gutem Wetter sehen Sie die Alpen am Horizont. Schilder weisen Ihnen deutlich den Weg zur Burg, sodass sie auf eigene Faust sehr leicht zu erreichen ist.
Ein Spaziergang durch die Nakamachi Street am Späten Nachmittag ist ein echtes Erlebnis. Während der Edo-Zeit (1603–1867) in Japan lag die Nakamachi Street im Zentrum der Burgstadt Matsumoto, woher auch der Name rührt: „Naka“ bedeutet „innen“ oder „Zentrum“ und „machi“ bedeutet „Stadt“.
Die Straße lag an der alten Zenkoji Kaido, einer Route, die den Zenkoji-Tempel in der Stadt Nagano mit Nagoya und Kyoto verband, und florierte als wichtigstes Geschäftsviertel, in dem Großhändler ihre Waren verkauften. Viele der historischen Gebäude an der Nakamachi dienten früher als Lagerräuser. Diese Gebäude werden Kura oder Dozo genannt und einige sind mehr als 100 Jahre alt.
Heute bietet die Nakamachi viele charmante Geschäfte – darunter Produkte des lokalen Kunsthandwerks –, Restaurants und Cafés, ganz zu schweigen vom Kurassic-kan, das einst eine Sake-Brauerei war. Reservieren Sie einen Tisch in einem kleinen Restaurant und probieren Sie lokale Gerichte wie die berühmte frische Shinshu-Soba (Buchweizennudeln), Nozawana Zukemono (eingelegtes Grün einer Speiserübenart), Basashi (Pferdefleisch-Sashimi) oder Oyaki (Teigtaschen) aus Matsumoto!
Sie reisen mit dem Zug in etwa 3 Stunden zu Ihrem letzten Reiseziel.
In Tokio entfaltet sich das letzte Kapitel der ruhmreichen japanischen Geschichte. Nach der Wiedervereinigung des Landes Ende des 16. Jahrhunderts, in einer Periode, in der die Samurai die Macht innehatten, wurde die Hauptstadt im kleinen Fischerdorf Edo gegründet. Hier blühte eine lebendige Stadtkultur auf, und so entwickelte sich Edo zum heutigen Tokio – einem der wichtigsten Kulturzentren der Moderne.
Heute ist Tokio eine pulsierende Metropole mit einer enormen Vielfalt an Menschen, Vierteln und Atmosphären. Hypermoderne Architektur aus Wolkenkratzern und futuristischen Gebäuden geht hier mühelos Hand in Hand mit traditionellen Holztempeln und Schreinen. Jedes Viertel hat seinen eigenen Charakter sowie seine eigene Ausstrahlung, und dank des ausgedehnten U-Bahn-Netzes ist nahezu jeder Ort problemlos erreichbar.
Das moderne Roppongi Hills bietet eindrucksvolle Architektur, das Mori-Kunstmuseum (Mori Art Museum) und einen herrlichen Blick über die Stadt. Auch Tokyo Midtown ist einen Besuch wert – ein imposanter Architekturkomplex mit Geschäften, Restaurants, Büros und einem neu angelegten Park. An der luxuriösen Einkaufsstraße Omotesando finden Sie Architektur von Weltformat, wo internationale Modehäuser wie Prada und Cartier in auffälligen, modernen Gebäuden residieren.
Diese stilvolle Modernität bildet einen scharfen Kontrast zur volksnahen Takeshita Street im Viertel Harajuku. Hier kommen Jugendliche zusammen, um ihre extravagante Kleidung zu präsentieren – von Gothic und Babydoll bis hin zu knallbunten Accessoires und auffälligen Frisuren. Einige scheinen direkt aus einem Manga entsprungen zu sein, den populären japanischen Comic-Heften.
Auch im Trendy-District Shibuya erwacht Tokios Jugendkultur vollends zum Leben. Die berühmte Shibuya-Kreuzung nahe der Hachiko-Statue ist von turmhohen Videoleinwänden und Neonreklamen umgeben. Sobald die Ampel auf Grün schaltet, strömt eine gewaltige Menschenmasse gleichzeitig über die Zebrastreifen. So viel Energie, Bewegung und Licht an einem einzigen Punkt ist ein Erlebnis für sich.
Tokio hat schrecklich viel zu bieten und Sie werden daher Entscheidungen treffen müssen. Wir geben Ihnen einige Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Sightseeing in der Stadt; diese können Sie problemlos auf eigene Faust mit dem ausgezeichneten öffentlichen Verkehrsnetz aus Zügen und U-Bahnen unternehmen.
Tokyo Skytree
Wo könnte man besser einen Eindruck von dieser immensen Metropole bekommen als vom höchsten Gebäude Japans? Die Tokyo Skytree ist im Grunde ein Fernsehturm, bietet jedoch zwei große Aussichtsdecks auf unterschiedlichen Höhen, die spektakuläre Ausblicke hinter den riesigen Fenstern ermöglichen. Sehen Sie von hier den Sonnenuntergang, gefolgt von den Lichtern der Stadt in der Nacht. Auf dem unteren Aussichtsdeck gibt es einen Shop, ein Café und sogar ein gehobenes Restaurant! Tickets für die Tokyo Skytree sind vor Ort für ein oder beide Aussichtsdecks erhältlich. Der Turm ist von 08:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, der letzte Einlass ist um 21:00 Uhr.
Meiji-Schrein
Einen Besuch des Meiji-Schreins sollten Sie nicht verpassen, der zu Ehren der Seelen des 1912 verstorbenen Kaisers Meiji und seiner Kaiserin Shoken erbaut wurde. Im November 1920 wurden ihre Seelen hier beigesetzt. Der Schrein liegt inmitten eines riesigen Parks, der am ehesten einem Urwald ähnelt. Das ist jedoch nicht ganz korrekt; der Park wurde speziell beim Bau des Schreins angelegt, und die Pflanzen und Bäume stammen aus dem ganzen Land. Es ist eine wahre Erleichterung, der Hektik der Stadt für eine Weile zu entkommen, obwohl auch hier nicht das Reich allein für Sie bereitsteht. Der Meiji-Schrein ist eine Sehenswürdigkeit von großem Format und daher immer gut besucht. Die Gelassenheit des Komplexes und vor allem die gigantischen Torii mit Zedernholzsäulen – die größten Japans! – machen jedoch vieles wett.
Ueno-Park
Ein wenig weg von der Hektik der Stadt sind Sie auch im riesigen Ueno-Park, wo Sie herrlich an den vielen Tempeln und Museen entlang schlendern können. Eine schöne Wanderroute führt vom Ueno Bahnhof zum Okachimachi Bahnhof. Sie besuchen nacheinander die fünfstöckige Pagode des ehemaligen Kan-eiji Tempels, den Ueno Toushougu Schrein, den Shinobazu-Teich, die Yokohama Memorial Hall, die Kyu Iwasakitei Gärten, das Shitamachi Museum und enden in der lebhaften Ameya Yokocho Einkaufsstraße, bevor Sie wieder in die U-Bahn einsteigen. Im Ueno-Park befindet sich auch das renommierte Tokyo National Museum mit der bedeutendsten Sammlung japanischer Kunst und Kultur; weltberühmtes Porzellan, Rollenmalerei, Kalligraphie und Lacquerware sind hier zu finden! Eine absolute Empfehlung für jeden, der an traditioneller japanischer Kunst und Kultur interessiert ist.
Asakusa Kannon
Nahe des Ueno Bahnhofs liegt auch der Senso-ji Tempel, der älteste Tempel Japans. Der Tempel liegt im Zentrum von Asakusa und ist daher auch als Asakusa Kannon bekannt. An dem Eingangsportal hängt eine riesige Laterne aus Papier, unter der Sie hindurchgehen zur Einkaufsgalerie, die zum Tempel führt. Hier können Sie allerlei religiöse Souvenirs kaufen. Direkt vor dem Haupttempel steht ein großes dampfendes Räuchergefäß; die Japaner glauben, dass das Einatmen des Rauchs gesundheitsfördernde Wirkungen hat.
Von Tokio aus können Sie verschiedene Tagesausflüge in die Umgebung unternehmen. Wenn Sie über einen Japan Railpass verfügen, können Sie diese Ausflüge mit den JR-Bahnlinien durchführen.
Nikko (2 Stunden mit dem Zug von Tokio)
In Nikko befindet sich der berühmte Tōshō-gū Schrein, das Mausoleum, das zu Ehren von Tokugawa Ieyasu erbaut wurde. Das Mausoleum liegt mitten in riesigen Nadelbäumen. Tempel, Wasserfälle und eine wunderschöne Berglandschaft ergänzen diesen malerischen Ort. Die Architektur in Nikko gilt als das Beispiel für „barocke“ japanische Architektur. Ursprünglich existierten verschiedene Ideen, wie Tokugawa Ieyasu nach seinem Tod verehrt werden sollte, doch der Tendai-Abt Tenkai wurde letztlich der Gestalter des Kultes um die Seele von Ieyasu; aus einem alten, verfallenen Tendai-Tempel in Nikko entstand ein sehr reich dekorierter Komplex, in dem der ehemalige Shōgun als Tōshō Daigongen verehrt wurde, was „Große Buddha Manifestation, die sein Licht im Osten verbreitet“ bedeutet.
Kamakura (1 Stunde mit dem Zug von Tokio)
Das im Süden von Tokio gelegene Kamakura war im zwölften und dreizehnten Jahrhundert die Hauptstadt des Minamoto-Bakufu. In dieser Zeit wurde der Aufstieg des Zen-Buddhismus von den bushi unterstützt, was sich unter anderem in der enormen Anzahl von Zen-Klöstern widerspiegelt, die in diesem kleinen Ort zu finden sind. Besonders die Rinzai-Sekte wurde von der Kriegerkaste in Kamakura unterstützt. In dieser Schule wird bei der Meditation großer Wert auf die Verwendung von Kōan, den Rätselversen zur Durchbrechung des bedingten Denkens, gelegt. Alle Rinzai-Tempel waren unter fünf Haupttempeln organisiert, den Gozan (wörtlich: Fünf Berge). Einer der wichtigen Tempel ist die Engaku-ji. In der Nähe befindet sich ein zweiter „Berg“, der Kenchō-ji. Zweifellos die bekannteste Attraktion in Kamakura ist der Daibutsu, der aus dem Jahr 1252 stammt. Mit fast zwölf Metern Höhe ist dieser Große Buddha etwas weniger imposant als der in Nara, aber durch seine Position im Freien (die Halle, in der er sich befand, wurde im 15. Jahrhundert von einem Tsunami weggespült) sieht er dennoch sehr eindrucksvoll aus. Nicht weit von hier liegt die Hasedera. Dieser Tempel beherbergt eine sehr alte Statue der Bodhisattva des Mitgefühls, Kannon, und ist besonders bekannt für die zahlreichen Jizō-Statuen, den japanischen Beschützer der Kinderseelen. Neben diesen (und vielen anderen) buddhistischen Tempeln gibt es in Kamakura auch einige interessante Shinto-Schreine. So gibt es den großen Hachiman-gū, den dem Kriegsgott Hachiman gewidmeten Schrein des Minamoto-Clans. Viel kleiner, aber sehr nett zu besuchen, ist der Zeniarai-benten Schrein. In diesem Shinto-Schrein, der der Göttin Benten gewidmet ist, sieht man Japaner, die ihr Geld in einer Quelle in den Felsen waschen, in der Hoffnung, dass es sich vermehrt! Kamakura ist ein recht kleiner Ort, sodass all diese großartigen Sehenswürdigkeiten bei einem entspannten Tagesausflug besucht werden können.
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