Es ist bald Essenszeit, mein Magen knurrt also schon, also her mit den Snacks! Mein erster Halt: das berühmte Pepper Bun. Wenn man in Taipeh nach Streetfood sucht, stößt man schnell auf diese Brötchen.
Diese Brötchen sind gefüllt mit gewürztem Schweinefleisch, Frühlingszwiebeln und einer ordentlichen Portion schwarzem Pfeffer. Sie werden in traditionellen zylinderförmigen Öfen gebacken, der Teig wird an die Wand geklebt und gart bei Temperaturen zwischen 200 und 300 Grad. Kurz darauf kommen die Brötchen glühend heiß heraus, werden in eine Tüte gepackt und sind sofort essfertig.
Ich wechsle das Brötchen von einer Hand in die andere, bevor ich einen Bissen nehme. Dampf steigt auf. Mit halb geöffnetem Mund atme ich Luft ein, um es etwas abkühlen zu lassen. Aber ist das gut! Außen knusprig, innen saftig und würzig und vor allem sehr heiß. Das ist so ein Brötchen, das man schnell zwischendurch als Mittagessen, Snack oder Aperitif isst, obwohl ich finde, dass es in Kombination mit dem Bubble-Tee überraschend schnell satt macht!
Los, weiter zum nächsten Stand. Ich schlendere an Ständen mit Schüsseln voller Tapiokakugeln vorbei, sehe Flammen aufschießen, während Fisch angebraten wird, und höre das rhythmische Zischen der Wokpfannen, die gekonnt geschüttelt werden.