Eine der schönsten, aber dennoch weniger bekannten Inseln Indonesiens ist Lombok. Diese neben Bali gelegene Insel ist deutlich ruhiger als Bali, aber mindestens genauso schön. Während Bali überwiegend hinduistisch geprägt ist, ist Lombok islamisch und verfügt über eine eigene lokale Sasak-Kultur.
Lombok bietet traumhafte Strände, darunter einige auf den vorgelagerten Gili-Inseln. Aber auch die Strände der Hauptinsel selbst, zum Beispiel der Kuta Beach (nicht zu verwechseln mit Kuta auf Bali), sind wahrhaft paradiesisch.
Prachtvolle Reisfelder, Vulkane, Wasserfälle und zahlreiche traditionelle Dörfer runden das Landschaftsbild ab.
Kurzum: Es ist höchste Zeit, Lombok selbst zu entdecken.
Eines der schönsten Gebiete, die man auf Lombok besuchen kann, ist meiner Meinung nach die Region Senaru.
Senaru gilt als eine der traditionellsten Gegenden Lomboks. Viele Bewohner praktizieren hier noch den Wetu-Telu-Glauben, und man findet Dörfer mit authentischen Häusern, die noch auf traditionelle Weise gebaut sind.
Die Lage von Senaru ist wirklich beeindruckend: an den grünen Hängen des imposanten Rinjani-Vulkans und umgeben von weitläufigen Reisfeldern. Am Fuße dieses Vulkans lässt es sich wunderbar entlang traditioneller Sasak-Dörfer wandern. Genießen Sie die herrlichen Reisfelder, die sich an die grünen Hänge des mächtigen Rinjani-Vulkans schmiegen.
Natürlich sind die Gili-Inseln ein Muss, aber wussten Sie, dass es auch weniger bekannte Gili-Inseln gibt? Diese liegen im Südwesten und sind bekannt für ihre unberührte Atmosphäre und Ruhe. Die bekannteste davon ist Gili Asahan.
Ein Aufenthalt auf Gili Asahan bedeutet, Einfachheit, Natur und Stille zu genießen. Es gibt keine Geschäfte oder Restaurants, nur einige kleine Unterkünfte und weite Strände. Vor der Küste kann man hervorragend zwischen bunten Korallen und tropischen Fischen schnorcheln.
Mitten auf dem Land von Lombok liegt das eher unbekannte Dorf Bonjeruk. Hier lebt Usman, der 2018 ein beeindruckendes lokales Projekt gestartet hat. Usman hat lange als Reiseleiter gearbeitet und gesehen, welche (positive) Wirkung Tourismus haben kann, wenn er richtig angegangen wird. Mit viel Liebe für sein Dorf und seine Kultur beschloss er, sein Heimatdorf mithilfe von Community Based Tourism auf die Landkarte zu setzen. Dabei wird das gesamte Dorf auf authentische und ungezwungene Weise eingebunden, um Reisenden einen Einblick in das dörfliche Leben und die lokalen Bräuche zu geben. Die Einnahmen bleiben in der Gemeinschaft und werden sinnvoll verwendet, z.B. durch Schulungen für Frauen, damit sie eigenständig Geld verdienen können, zusätzlichen Englischunterricht für Jugendliche und den Bau von Bewässerungssystemen für die Bauern.
Während eines Besuchs in Bonjeruk gehen Sie mit Usman oder einem der beiden weiteren Guides auf Tour. Diese beiden jungen Männer stammen ebenfalls aus dem Dorf und haben eine englischsprachige Ausbildung als Guides erhalten. Es wird ein interaktiver Tag: Frauen können beim Weben mithelfen, Sie können lernen, wie man Kaffee röstet, für Kinder gibt es eine Obst-Schnitzeljagd, und Sie erhalten eine Führung durch die verschiedenen Gemüse- und Obstgärten. Die Führung nimmt einen ganzen Tag in Anspruch.
Am Abend dürfen Sie unter Anleitung Ihr eigenes Abendessen zubereiten und schlafen in einer komfortablen Homestay-Unterkunft (mit eigenem Zimmer) mitten im Dorf.
Für uns ist das Community Based Tourism vom Feinsten; es ist großartig zu sehen, was Usman alles für das Dorf getan hat, wie sehr er sich für seine geliebten Bewohner einsetzt, was er bereits erreicht hat und vor allem, welche tollen Pläne er für die Zukunft hat. Ein Stopp in Bonjeruk ist ein absolutes Muss für alle, die auf Lombok eine besondere lokale Begegnung suchen.
Wie auch Senaru liegt Tetebatu an den Hängen des Rinjani-Vulkans.
Die Umgebung von Tetebatu lädt zu wunderschönen Wanderungen durch die weitläufigen Reisterrassen ein. Sie spazieren durch Tabak- und Reisfelder sowie kleine Dörfer und genießen dabei weite Panoramen mit dem imposanten Rinjani im Hintergrund.
Es ist auch wunderbar, hier mitten in den Reisfeldern zu übernachten und einfach einmal zur Ruhe zu kommen. Schlendern Sie ein wenig durch die Straßen, beobachten Sie die Reisbauern bei der Arbeit, gönnen Sie sich eine Nasi Goreng in einer lokalen Warung und löschen Sie Ihren Durst mit einem eiskalten Bintang.
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